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  • 26.08.2015, 09:03 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Unternehmens-Umzug

Beresa-Motor im neuen Autohaus

Die Arbeit in der Werkstatt von Beresa ist längst wieder angerollt. Zwei Tage dauerte jetzt der Umzug von Beresa, dann war das alte Autohaus am Meckmannweg leer. Dafür ging der Stern am Albersloher Weg auf. Spezialwerkzeuge, Tresore, Schreibtische und Schrauben – alles hat seinen Platz gefunden oder ist auf bestem Weg dahin.

Minutiös hatte sich das Unternehmen auf diese beiden Umzugstage ins neue Autohaus vorbereitet, das eine Brutto-Grundfläche so groß wie eineinhalb Fußballfelder besitzt. Das Haus in Münster, freut sich Geschäftsführer Thomas Spiegelhalter, gilt in der eigenen Unternehmensgruppe mit 17 Standorten in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen sowie drei weiteren in Sachsen-Anhalt als Leuchtturmobjekt. Spiegelhalter führt das Unternehmen mit seinen rund 1.000 Mitarbeitern gemeinsam mit Geschäftsführer Winfried Hötte.

Monatelang wurde der Umzug auf dem Reißbrett organisiert. Zunächst packte das kaufmännische Team ein und zog in die zentrale Verwaltung. Jetzt ging die Fahrt für rund 400 Fahrzeuge von Mecklenbeck zur Loddenheide. Etwa 240 Präsentationsfahrzeuge wurden in Position gebracht. Gebraucht- und Kundenfahrzeuge traten den Weg an – teilweise mit einem Transporter und streckenweise auf den eigenen vier Rädern.

Rund 30 verschiedene Automodelle zeigt Beresa inzwischen. Bis zum Jahr 2020, erklärt Spiegelhalter, werden es vermutlich 40 Modelle sein.

Rund 170 Mitarbeiter in Münster

Die Belegschaft von Beresa in Münster, das sind rund 170 Mitarbeiter, sowie zwei Umzugsfirmen packten mit an. 800 Spezialwerkzeuge und Tresore zogen um. Allein das riesige Ersatzteillager mit 10.000 verschiedenen Positionen verlangte Einsatz. Die Vielfalt in dem Regalsystem reicht von der Windschutzscheibe bis hin zu Zündkerzen. „Die Größe des Lagers ist einer unserer Wettbewerbsvorteile“, sagt Thomas Spiegelhalter. Gängige Artikel wie Ölfilter liegen in der ersten Reihe.

Ein Jahr lang nahmen die Beresa-Beschäftigten an Schulungen teil und wurden vom Empfang bis zur Werkstatt auf die digitale Welt eingeschworen. Bis zur Neueröffnung in der kommenden Woche werde die Kapazität dieser Digitalisierung nach und nach hochgefahren. Spiegelhalter freut sich, dass sich die Wege nun deutlich verkürzt haben. Erst hätten sie die Arbeitsabläufe im neuen Haus festgelegt, erklärt er, dann wurde das Autohaus gebaut. Spiegelhalter sagt aber auch, warum: „Ein Autohaus auf der grünen Wiese ist eine historische Chance.“

Hans-Dieter Kuhn ist der Oldie in der Werkstatt. Für ihn ist ein Umzug Routine, denn er erlebt ihn zum dritten Mal mit. Der 64-Jährige hat bei Beresa damals noch am Standort an der Halle Münsterland gelernt. Heute ist er 49 Jahre dabei. Jetzt steht der Kraftfahrzeugmechaniker in den neuen vier Wänden seinen Mann. „Ich bin nur ein bisschen langsamer geworden.“

(WN)


 


 

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