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  • 21.07.2015, 08:45 Uhr
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  • Münster / Münsterland / Bocholt
Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser

Finanzinvestor KKR bringt schnelles Internet aufs Land

Die Politik fordert einen „digitalen Aufbruch“ und hofft, dass bis 2018 auch abgelegene Haushalte schnelle Internetzugänge mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde erhalten. Rückenwind bekommt dieser Plan jetzt aus dem Münsterland. Der Finanzinvestor KKR hat die Mehrheit an der Unternehmensgruppe Deutsche Glasfaser mit Sitz in Bocholt übernommen.

In den kommenden Jahren will die Beteiligungsgesellschaft rund 450 Millionen in den Ausbau des schnellen Internets in der Bundesrepublik investieren. Der Ausbau soll noch in diesem Jahr beginnen, teilten die Unternehmen am Montag mit.

Die Deutsche Glasfaser wurde ursprünglich vom niederländischen Baukonzern Reggeborgh gegründet. Seit 2012 haben die Bocholter nach eigenen Angaben 100.000 Haushalte und Unternehmen auf dem flachen Land an das Breitbandnetz angeschlossen.

Die Versorgung mit schnellem Internet hinkt in Deutschland im europäischen Vergleich hinterher. Vorbild für KKR und Reggeborgh sind unter anderem die Niederlande, in denen der ländliche Raum bereits heute großflächig mithilfe von Glasfasernetzen an das Internet angeschlossen ist. Ziel sei es, Marktführer beim Glasfaser-Ausbau in Deutschland zu werden, sagte Gerda Johanna Meppelink, Sprecherin von Deutsche Glasfaser. „Viele Unternehmen und Bürger werden nun früher als erwartet schnelle Bandbreiten nutzen können.“

(Andreas Fier, WN)


 


 

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