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  • 25.06.2013, 10:23 Uhr
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  • Münster
Unwetterschäden

Stadt appelliert an Vernunft: Absperrungen unbedingt beachten

Der Sturm hat sich gelegt, doch seine Spuren sind längst noch nicht beseitigt. Stadtweit sind allein über 80 Mitarbeiter des Amtes für Grünflächen und Umweltschutz Tag für Tag im Einsatz, um die Unwetterschäden vom vergangenen Donnerstag (20.6.) zu beheben.

Sie befreien Straßen, Wege, Schulhöfe, Plätze von abgebrochenen Zweigen, sichern angebrochene Baumkronen und arbeiten sich in Grünanlagen und Parks durch die Spur der Verwüstung.

Besonders schwer hat es die Flächen am Aasee getroffen. Auch in den nächsten Tagen bleiben Uferwege gesperrt. Nicht immer sind die Gefahren auf den ersten Blick zu erkennen. „Wir bitten die Spaziergänger und Radfahrer eindringlich, die Absperrungen zu beachten“, appelliert Heiner Bruns. Leichtsinnig weggeräumte Sperren oder Flatterbänder können böse Folgen haben: „Viele Bäume sind angeknackst, von herab fallenden Ästen droht Lebensgefahr“, so der Amtsleiter, dessen Team am Wochenende mit 20 Kräften am Aasee im Einsatz war.

Vor allem Eichen und Pappeln im Kiesekampschen Busch nahe des Zoos haben massiv gelitten. „Mindestens 50 alte Eichenkronen sind schwer geschädigt“, warnt Hans-Ulrich Menke vor Astbruch. „Es ist gefährlich den Wald zu betreten“. Der Stadtförster bittet, Warnbaken und Absperrhinweise zu beachten und den Wald nicht zu betreten. Voraussichtlich bis zum Wochenende bleibt die Sperrung bestehen.

Schritt für Schritt arbeitet das Umweltamt auch die Hinweise aus der Bürgerschaft ab - mit über 200 Schadensmeldungen sind auch hier Kapazitätsgrenzen erreicht.

(Redaktion)


 


 

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