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  • 27.06.2013, 09:01 Uhr
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  • Münster
Unwetterschäden

Sturmschäden im Stadtgebiet werden auch durch Baumkletter beseitigt

Die Mitarbeiter des münsterischen Amtes für Grünflächen haben nach dem Unwetter viel zu tun: Seit einer Woche beseitigen sie nach und nach die Sturmschäden im Stadtgebiet. An manchen Stellen müssten sie mit ihrem schweren Gerät allerdings passen. Dann müssen die Baumkletterer ran und in den Baumkronen aufräumen.

Die beiden Platanen im Innenhof des Theaters hat es schwer erwischt: Das Unwetter hatte vor einer Woche einen schweren Ast abgeknickt, der bis Mittwoch lose in der Krone eines der Bäume hing – bis ihn Baumkletterer am Vormittag herausholten. „Mit dem Hub­steiger kommen wir hier nicht weit“, sagt Franz-Josef Gövert vom Amt für Grünflächen und Umweltschutz zu den Gegebenheiten im Innenhof, der nur über zwei Treppen zugänglich ist – eine davon war seit dem Sturm aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Zum Glück seien nicht alle Unwetterschäden so schwer zu erreichen, denn für die Mitarbeiter des Grünflächenamtes hält der Stress seit vergangenem Donnerstag ohnehin an. „Wir haben viel zu tun“, bilanziert Gövert. Die Schäden würden der Priorität nach abgearbeitet – wo Gefahr droht, werden sie zuerst beseitigt.

„Am Aasee haben wir weite Bereiche wieder freigegeben“, sagt Gövert, „aber noch nicht alles“. In der Frischluftschneise der Stadt sowie in Gievenbeck, Mecklenbeck und Albachten habe der Wind am stärksten gewütet. „Am Aasee haben viele Weiden und Pappeln gelitten.“ Noch immer werden neue Schäden entdeckt. „Man sieht nicht alles auf den ersten Blick. Manche lockeren Äste fallen erst jetzt auf, wenn ihre Blätter beginnen, sich zu verfärben.“ Nach wie vor warnt die Stadt davor, Wälder zu betreten, dort sei es noch immer gefährlich.

Weniger gefährlich als es aussieht sei hingegen das Baumklettern, sagt Kletterer Markus Iding. Mit einem Seil seien er und sein Kollege gesichert, und auch die teils schweren Äste wurden kontrolliert am Seil zu Boden gelassen. Der Theater-Innenhof ist nun wieder sicher – bis die Mitarbeiter des Grünflächenamtes jedoch alle Schäden im Stadtgebiet beseitigt haben, so Gövert, werde es sicher noch bis nächste Woche dauern.

(Redaktion)


 


 

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