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  • 11.09.2015, 08:56 Uhr
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  • Münsterland / Kreis Warendorf
Veranstaltungen

Kreis Warendorf setzt auf Industrie 4.0

Für Unternehmen wird es immer wichtiger, auf Schlüssel- und Zukunftstechnologien einzugehen – dies sichert die Zukunft der Unternehmen und des Wirtschaftsstandortes Kreis Warendorf. Industrie 4.0 beschreibt eine individualisierte Produktion, die durch eine durchgängige Digitalisierung und umfassende Vernetzung geprägt ist.

Unter dem Titel „Industrie 4.0" bietet die gfw ab dem 23. September ein neues Veranstaltungs- und Workshop-Format zu diesem Zukunftsthema an. „Den Wandel der Produktionsprozesse erfolgreich zu begleiten und die Unternehmen im Kreis Warendorf auf diesem Weg zu unterstützen, ist das bestimmende Thema“, erläutert Dr. Olaf Gericke, Landrat des Kreises Warendorf, das Angebot der Veranstaltungsreihe.

Die Veranstaltungen richten sich an Industrie- und Handwerksbetriebe, Handel und Freiberufler. Die gfw bietet 20 Vorträge und Workshops zu dem Thema Industrie 4.0 an. Inhaltliche Schwerpunkte sind Digitalisierung in der Produktion, Anforderungen an Fachkräfte sowie deren Recruiting von Fachkräften.

Petra Michalczak-Hülsmann, Geschäftsführerin der gfw, führt weiter aus: „Highlights hat unsere neue Veranstaltungsreihe einige zu bieten. Experten gehen praxisnah auf die Chancen von Industrie 4.0 ein, sodass für die Teilnehmer ein größtmöglicher Mehrwert entsteht.“

Auftaktveranstaltung „Industrie 4.0 im Kreis Warendorf“

Die Auftaktveranstaltung „Industrie 4.0 im Kreis Warendorf“ findet am 23. September im SparkassenForum Warendorf statt. Als Referent konnte Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier gewonnen werden. Er ist Seniorprofessor am Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn, Vizepräsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften als auch Vorsitzender des Clusterboards des BMBF-Spitzenclusters „Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe (it´s OWL)“. Der Spitzencluster ist das bundesweit derzeit größte Projekt in dem Zukunftsfeld Industrie 4.0 und verfügt über ein Gesamtvolumen von circa 100 Millionen Euro. Der Cluster vernetzt 174 Unternehmen, Fachhochschulen und Universitäten miteinander, die in 47 Einzelprojekten neue Hightech-Produkte entwickeln und marktfähig machen. Hinter der Marke „it’s OWL“ verbirgt sich die Idee, zeitgleich die Region Ostwestfalen-Lippe als Wirtschafts- und Technologiestandort national und international effektiver zu vermarkten.

Weitere Themen in der Veranstaltungsreihe

  • Peter Vahrenhorst von dem Cybercrime -Kompetenzzentrum des Landeskriminalamtes NRW beantwortet die Frage. „Das Internet der Dinge, ein Sicherheitsrisiko?“ (am 29.09.2015).
  • Einblicke in die „Produktionssysteme der Zukunft“ gewährt Armin Braun von der Festo Didactic SE, dem weltweit führenden Anbieter betrieblicher Weiterbildung im Bereich der industriellen Fertigung (am 20.10.2015).
  • Dr. Eduard Seiler von Miele&Cie KG spricht über „Wettbewerbsvorteile durch neue Geschäftsmodelle“, die sich durch die sogenannte vierte industrielle Revolution für Unternehmen ergeben (24.11.2015).
  • „3D-Druck als Schlüssel für zukünftige Produktionsprozesse“ ist Thema des Vortrags von Dipl.-Ing. Christian Seidel des Fraunhofer Instituts (26.01.2016).

„Damit der Wandel hin zur Smart Factory im Kreis Warendorf aktiv gestaltet werden kann, möchten wir Unternehmen den entsprechenden Wissenstransfer anbieten“, so gfw-Geschäftsführerin Petra Michalczak-Hülsmann.

(gfw Ges. für wirtschafts.)


 


 

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