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  • 21.05.2015, 09:03 Uhr
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  • Münster / Düsseldorf / Rheine
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Gewinnsprung bei Verpflegungsanbieter Apetito

Kinder und Jugendliche bestimmen die Zukunft unserer Gesellschaft. Das gilt auch beim Essen. Hier fragt der Nachwuchs ganz andere Produkte nach als die Erwachsenen. Vor allem der Trend zu geringerem Fleischkonsum hat der Verpflegungsanbieter Apetito aus Rheine bei den Jüngeren ausgemacht.

Vorstandssprecher Guido Hildebrandt stellte am Mittwoch bei der Bilanzvorlage seines Unternehmens auch die Speisevorlieben in Kitas und Schulen vor: „Ob vegetarisch oder bio, Gerichte mit Geflügel, Fisch, Rind oder auch Süßspeisen – die täglich rund 280.000 Kinder und Jugendliche, die Apetito in Kitas und Schulen verpflegt, mögen die Abwechslung.“

In den Betriebskantinen und bei den Senioren dominieren auf den Apetito-Hitlisten weiterhin eher traditionelle Speisen wie die Rinderroulade.

Insgesamt kommt Apetito bei den Kunden weiter gut an. Denn der Umsatz in der Firmengruppe, die Produkte der Gemeinschafts- und Individualverpflegung sowie Handelswaren herstellt und vertreibt, aber auch Caterer ist, wuchs 2014 weiter um über drei Prozent auf 774 Millionen.

International aufgestellt

Das Familienunternehmen fühlt sich in immer mehr Ländern zu Hause. Verkauft werden Apetito-Produkte und -Dienstleistungen mittlerweile in Kanada, England, den Niederlanden, Frankreich und der Schweiz. Hinzu kam 2014 eine weitere Internationalisierung der Care-Märkte (Seniorenheime und Krankenhäuser). „Das ist uns mit neuen Gesellschaften in Spanien und Österreich gelungen“, sagte Hildebrandt.

Im Apetito-Konzern, zu dem alle Geschäftsaktivitäten mit Ausnahme des Caterings gehören, wuchs der Umsatz 2014 besonders kräftig – und zwar um 5,6 Prozent, gepaart mit einem Gewinnsprung um rund 40 Prozent.

Catering schwächer

Schwächer entwickelte sich im vergangenen Jahr die Catering-Gesellschaft. Deren Umsatz sei lediglich um 0,5 Prozent auf 155 Millionen gestiegen, inklusive der mit Kunden gemeinsam betriebenen Einheiten sogar leicht geschrumpft, räumte der Geschäftsführer von Apetito Catering, Oliver Främke, ein. Vor allem im Seniorencatering habe man „bewusst eine Konsolidierungsphase eingelegt“, erklärte Främke.

(Jürgen Stilling, WN)


 


 

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