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  • 05.05.2015, 14:26 Uhr
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  • Münster / Hamburg
Was am PR-Job frustriert

Zu wenig Mitarbeiter für zu viele Aufgaben in den Pressestellen

Wie soll ich das bloß alles schaffen? In der vorgegebenen Zeit und mit den vorhandenen Ressourcen? Zu viele Aufgaben für zu wenig Mitarbeiter: Das ist mit Abstand der größte Frust-Faktor in deutschen Pressestellen.

Die dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor veranschaulichen in einer neuen Infografik die häufigsten Ursachen für Unzufriedenheit im PR-Job. Mehr als 480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen haben an der Umfrage teilgenommen.

Demnach geben 40 Prozent der Befragten an, dass sie die Fülle der Aufgaben nicht mehr zufriedenstellend bewältigen können. Auf Platz zwei: Fast ein Drittel (29 Prozent) ist davon frustriert, dass sich ihre Erfolge nicht eindeutig messen lassen. Auch mangelnde Wertschätzung der Arbeit sorgt für Unzufriedenheit im PR-Alltag. So beklagt knapp ein Viertel der Befragten (23 Prozent), dass PR vom Topmanagement nicht ernstgenommen wird (Platz drei). Knapp darauf folgt die Aussage, dass das Budget nicht reicht (21 Prozent).

DOWNLOAD:
pdfInfografik PR-Frust (101kB)

Für vergleichsweise wenig Unmut sorgt hingegen das Gehalt . Nur knapp jeder Fünfte (18 Prozent) fühlt sich schlecht bezahlt. Noch positiver fällt die Beurteilung der persönlichen Weiterentwicklung am Arbeitsplatz aus. Hier sehen nur zehn Prozent der PR-Mitarbeiter keine Perspektive in ihrem Unternehmen und nur sieben Prozent bemängeln die starren Hierarchien.

Die Umfrageergebnisse im Detail

  1. Zu wenig Mitarbeiter für zu viele Aufgaben (40 Prozent)
  2. Erfolge sind nicht eindeutig messbar (29 Prozent)
  3. PR wird vom Top-Management nicht ernstgenommen (23 Prozent)
  4. Budgetmangel (21 Prozent)
  5. Erfolge werden nicht anerkannt (18 Prozent)
  6. Niedriges Gehalt (18 Prozent)
  7. Schlechte Work-Life-Balance (13 Prozent)
  8. Unfähige Vorgesetzte (12 Prozent)
  9. Ständige Einmischung von "oben" (11 Prozent)
  10. Wenig Gestaltungsspielraum (11 Prozent)
  11. Keine Perspektive (10 Prozent)
  12. Unfaire Journalisten (10 Prozent)
  13. Schlechte PR-Agenturen (8 Prozent)
  14. Starre Hierarchien (7 Prozent)
  15. Ideenklau (5 Prozent)

Quelle: Social Media Trendmonitor 2015

Der Social Media Trendmonitor ist eine Online-Befragung, die von der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor gemeinsam durchgeführt wird. Die beiden Unternehmen untersuchen regelmäßig die aktuellen Tendenzen und Entwicklungen in der Kommunikationsbranche.

Datenbasis: 488 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Pressestellen Methode: Online-Befragung, Mehrfachnennungen möglich. Befragungszeitraum: 1. Quartal 2015

(ots / news aktuell)


 


 

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