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  • 07.12.2015, 14:24 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Weitere Weltkriegs-Bombe in Münster

Ab 16 Uhr Evakuierung am Dortmund-Ems-Kanal wegen Blindgänger-Entschärfung - Update: Bombe entschärft

Die Kampfmittelbeseitigung ist auch auf der Westseite des Dortmund-Ems-Kanals in der Nähe des Ostbads auf eine Fliegerbombe gestoßen. Sie soll noch heute (7. Dezember) voraussichtlich ab 17 Uhr entschärft werden. Dazu muss am Kanal im Bereich Manfred-von-Richthofen-Straße ab 16 Uhr evakuiert werden.

Das betroffene Gebiet deckt sich mit der Evakuierungszone vom Donnerstag, 3. Dezember. Es erstreckt sich westlich des Kanals vom Mauritz-Lindenweg zur Greta-Bünichmann-Straße, im Osten grenzt es an die Braunsbergstraße, den Merschkamp und den Lohausweg. Anwohner können während der Evakuierung eine Betreuungsstelle im Institut der Feuerwehr an der Wolbecker Straße aufsuchen - möglichst mit dem Fahrrad oder zu Fuß, da dort Parkplätze fehlen.

In der Evakuierungszone darf sich vorübergehend niemand aufhalten. Sie wird auch für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr wird mit Fußtrupps und Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen der Häuser und Plätze auffordern. Wer hierzu Hilfe benötigt, meldet sich unter der Notrufnummer 112. Über das Ende des Einsatzes wird mit Lautsprechern, am Info-Telefon der Feuerwehr (01805/708060) und im Stadtportal informiert.

Der Blindgänger - eine 250-Kilogramm-Bombe mit zwei Zündern - liegt etwa vier Meter tief im Erdreich. Beim Freilegen der Verdachtsstelle drang wie bei den Vorbereitungen für die Entschärfung am vergangenen Donnerstag Wasser in die Grube ein. Dieses muss zunächst abgepumpt werden, dann startet die Entschärfungs-Aktion.

Update: Die 250-Kilogramm-Bombe am Dortmund-Ems-Kanal in der Nähe des Stadtbads Ost ist entschärft. Um 17.50 Uhr konnte die Feuerwehr die Evakuierungszone aufheben. Die Kampfmittelbeseitigung hatte die mit zwei Zündern versehene Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg, die rund vier Meter tief im Erdreich lag, am Montag, 7. Dezember, freigelegt.

Während der Evakuierung war beim Institut der Feuerwehr eine Betreuungsstelle eingerichtet. Sie wurde von 46 Männern und Frauen aufgesucht. Vier Personen, die auf Unterstützung angewiesen waren, wurden aus der Evakuierungszone gefahren.

Mit der Entschärfung wurde die elfte und letzte Position der aktuell in Arbeit befindlichen Liste der Verdachtsstellen abgehakt. An immerhin zwei der elf verdächtigen Stellen wurde ein Blindgänger ausgegraben. An einer weiteren Stelle befanden sich Reste einer detonierten Bombe. Im neuen Jahr werden die Untersuchungen im Bereich der künftigen Baustelle zur Verbreiterung des Dortmund-Ems-Kanals fortgesetzt.

(Stadt Münster)


 


 

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