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  • 04.06.2014, 09:12 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Wende am Jahresbeginn

Münsterländische Metallindustrie meldet wachsende Produktion

Die Zeit schrumpfender Produktionszahlen ist in der Metall- und Elektroindustrie des Münsterlandes beendet. Ulrich Schümer, Vorsitzender des Verbandes Münsterländischer Metallindustrieller (VMM), berichtete am Dienstag am Rande der Mitgliederversammlung der Organisation von Wachstumszahlen.

Am Jahresbeginn sei der Produktionsindex der Branche um ein Prozent geklettert, sagte Schümer, der auch Vorstandsvorsitzender beim Aufliegerhersteller Schmitz Cargobull (Horstmar/Altenberge) ist. Für den weiteren Jahresverlauf erwartet der VMM-Vorsitzende eine Fortsetzung dieses positiven Trends.

In den Vorjahren hatte die nordrhein-westfälische Metall- und Elektroindustrie ein Produktionsminus von 0,9 Prozent (2012) und 2,0 Prozent (2013) gemeldet. Die Auftragseingänge, die 2012 noch um über sieben Prozent geschrumpft waren, stiegen bereits 2013 wieder um zwei Prozent.

Beschäftigungslage verbessert

Zu Jahresbeginn hat sich neben der Produktion auch die Beschäftigungslage verbessert. Schümer berichtete von einer um 0,44 Prozent gewachsenen Personaldecke. Die Kapazitätsauslastung der Betriebe habe im April mit 85,7 Prozent den langjährigen Mittelwert von 85,9 Prozent nahezu wieder erreicht.

Die Metallindustrie der Region erwarte am Jahresende „eine komplexe Tarifrunde“, kündigte VMM-Geschäftsführer Bernd Kemper an. „Die Fünf-Prozent-Forderung bei Stahl ist ein deutliches Signal dessen, was wir in der kommende Tarifrunde zu erwarten haben“, so Kemper. Hart ins Gericht ging der Geschäftsführer mit der schwarz-roten Bundesregierung: Unzufrieden sind die Metallbetriebe mit den Beschlüssen zur Rente mit 63.

(Jürgen Stilling, WN)


 


 

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