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  • 04.12.2013, 16:14 Uhr
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  • Münster / Münsterland
WFM Business Breakfast

„Das Unternehmen steuern statt führen“

Nationale und internationale Märkte wandeln sich. Ein wesentliches Merkmal ist die Beschleunigung der Innovations- und Wertschöpfungsprozesse. Beim Business Breakfast der Wirtschaftsförderung Münster GmbH (WFM) erklärte proinnovera-Geschäftsführer Dr. rer. nat. Burkhard Breuer vor 130 Gästen, wie er sich als Dienstleistungsanbieter den Herausforderungen stellt: Zeitgeist, Standpunktänderung, Kommunikation und Teamgeist werden groß geschrieben.

„Unternehmen, die Dienstleistungen übernehmen, müssen mit einem hohen Qualitätsanspruch unterwegs sein“, betonte WFM-Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers und verwies auf die Kompetenz des Gastgebers, der mit 100 Mitarbeitern auf klinische Forschung spezialisiert ist. „Arbeitsprozesse müssen organisiert sein, wissenschaftlich exakt, flexibel und kosteneffizient: Dienstleister wie proinnovera, die das schaffen, behaupten sich im Wettbewerb.“

Das gelinge, indem der Chef von der Führungsgröße zum Steuermann mit Über- und Weitsicht und vom Arbeitgeber zum Visionär und Trainer des Teams avanciert, so Breuer. Auch sei wichtig, dass alle Mitarbeiter die Firmenwerte wie Kompetenz, Integrität und Vertrauen authentisch leben. „Dienstleistung hat mit Menschen zu tun, nicht mit einer Maschine.“

Permanent neue Prozesse und Kompetenzen entwickeln

Der Wandel der Zeit beziehungsweise Trends führten zu neuen Bedürfnissen, die Unternehmen vor die Aufgabe stellen, permanent neue Prozesse und Kompetenzen entwickeln zu müssen. „Alles ist im Fluss, das sollten wir begreifen“, animierte Breuer die Zuhörer zum Umdenken und Standpunktwechsel. „Wenn im Unternehmen alles ist, wie es ist, dann darf es nicht so bleiben, wie es ist. Die Dynamik der Veränderung beschäftigt uns jeden Tag.“
Breuer assoziiert Weiterentwicklung mit der Chance auf neue Möglichkeiten, Erfolg und Erfüllung. Der Zielsetzung und -erreichung wird besondere Bedeutung beigemessen. „Wenn ich mein Unternehmen steuern möchte, dass es mit dem Wandel der Zeit geht, dann brauche ich ein paar Modelle und Tools zum Erreichen der Ziele.“

Vom Führen zum Steuern bedeutet für Breuer: Der Chef hat die Mitarbeiter und Ziele im Blick, gibt die Koordinaten für den Kurs und arbeitet mit Vertrauen statt mit Druck. So entsteht ein Sog für Verantwortung übernehmende Mitarbeiter. Das zahlt sich aus.

(WFM)


 


 

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