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  • 06.09.2012, 15:03 Uhr
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  • Kreis Borken
Fachkräftemangel

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze eröffnet das zdi-Zentrum Kreis Borken

NRW Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat heute gemeinsam mit dem Landrat Dr. Kai Zwicker vor rund 100 Partnern und Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Schule das zdi-Zentrum Kreis Borken eröffnet.

"Die Förderung technischer Begabungen und Interessen von Kindern und Jugendlichen ist wichtig. Sie kann dem demographisch bedingten Fachkräftemangel gerade im ländlichen Raum entgegenwirken", so Wissenschaftsministerin Svenja Schulze.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier im Berufskolleg Borken unterzeichnete die Wissenschaftsministerin eine Gründungserklärung und übergab das zdi-Qualitätssiegel, beteiligte sich an einer Talkrunde und überzeugte sich im Anschluss beim Rundgang durch die Ausstellung "MINT-Förderung entlang der Bildungskette" von den vielfältigen bereits bestehenden Aktivitäten, die KITAS, OGS, Berufskollegs, viele weitere Schulen und die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen Bocholt Recklinghausen präsentiert hatten.

"So, wie hier in der Vergangenheit immer wieder neue Impulse aufgegriffen wurden, so wollen wir auch in Zukunft die Herausforderungen aktiv gestalten", betonte Landrat Dr. Kai Zwicker in seinem Grußwort und erklärte weiter: "Trotz der gute Wirtschaftsdaten müssen wir weiterhin wachsam sein. Ob demographischer Wandel, Ressourcenschonung, Klimawandel oder Energiewende - neue Fragen brauchen neue Antworten. Jedes einzelne Talent, das hier bei uns im KreisBorken aufwächst, wird benötigt".

WFG-Geschäftsführer Dr. Heiner Kleinschneider blickte in seinem Grußwort auf bereits erzielte Erfolge des zdi-Zentrums Kreis Borken. Beispielhaft nannte er die Integration des "Haus der kleinen Forscher" mit dem Ansatz der konsequenten MINT-Förderung entlang der gesamten Bildungskette. So konnten z.B. bis zur Jahresmitte kreisweit allein 15 Grundschulen mit offenem Ganztagsangebot für diese Initiative gewonnen werden. "Die gute Resonanz freut uns. Damit können in den Grundschulen - aufbauend auf den Erwartungen, die die Kinder bereits in den KITAs gemacht haben - Lerninhalte und Arbeitsweisen weiter entwickelt werden", so Dr. Kleinschneider. Für die nachhaltige Finanzierung dieses Projektes komme jetzt ein Patenschaftskonzept zur Umsetzung. Know-how-Transfer zwischen den Schulen, Lehrerfortbildungen, die Förderung und Unterstützung von Angeboten speziell für Mädchen und jungen Frauen in den MINT-Disziplinen sowie anwendungsnaher Unterricht stellten weitere Maßnahmen des jungen zdi-Zentrum Kreis Borken dar, die bereits angegangen werden.

Das unter dem Dach der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken mbH (WFG) eingerichtete zdi-Zentrum im Kreis Borken ist bereits das 35. zdi-Zentrum in Nordrhein-Westfalen. Es bündelt und intensiviert die regionalen Maßnahmen zur Förderung des naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchses entlang der gesamten Bildungskette bis hin zum Studium. Die Schwerpunkte zeigen, dass es den Initiatoren des zdi-Zentrums in Borken gemeinsam mit dem Wissenschaftsministerium darum geht, dauerhafte Angebote zu schaffen, um den demographisch bedingten Fachkräftemangel in der ländlichen Region systematisch und bedarfsgerecht zu bearbeiten.

(Redaktion)


 


 

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