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  • 17.05.2013, 10:00 Uhr
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  • Münster
Wirtschaftspreis 2013

"Visionärer Unternehmer mit westfälischer Beharrlichkeit"

Als eine der „Lichtgestalten“ in der münsterischen Wirtschaft würdigte Oberbürgermeister Markus Lewe den Vorstandsvorsitzenden der Westfalen AG, Wolfgang Fritsch-Albert (66). Am Donnerstagabend verlieh er ihm in einer Feierstunde im Rathausfestsaal den Wirtschaftspreis 2013 der Stadt Münster.

Mit „grandiosem unternehmerischen Geschick, mit visionären Ideen, innovativen Konzepten, enormer Weitsicht und hoher Investitionsbereitschaft“ sei es Wolfgang Fritsch-Albert gelungen, die Westfalen AG sicher auch durch schwierige Zeiten zu führen.

In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 90-jähriges Firmenbestehen. Heute betreibt die Westfalen AG mit rund 260 Standorten das größte Netz konzernunabhängiger Markentankstellen in Deutschland. Zudem ist die Westfalen AG einer der führenden Flüssiggasversorger. Eine große Erfolgsgeschichte. Als Wolfgang Fritsch-Albert 1977 den Vorsitz übernahm, war er gerade 30 Jahre alt, erinnerte Markus Lewe. Der Wirtschaftspreis-Träger führt das Unternehmen in dritter Generation. Unter seiner Ägide stieg der Umsatz von 100 Millionen Euro auf 1,8 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter wurde mehr als verdoppelt. Allein in Münster sind mehr als 770 Personen beschäftigt.

Wegen seines gesellschaftlichen Engagements wurde Frisch-Albert bereits mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Lewe bei seiner Festansprache: „Viele Bildungs-, soziale und sportliche Projekte in unserer Stadt wären ohne ihr großzügiges Engagement nicht denkbar.“

Die Stiftung „Mitmachkinder“ und die Lernwerkstätten an Grundschulen, der Verein zur Förderung krebskranker Kinder und das Herzzentrum Münster, das Turnier der Sieger, die Montgolfiade und der Fußball – das ist nur ein Ausschnitt aus der langen Liste der geförderten Gruppen, Einrichtungen und Events.

Fritsch-Albert habe als visionärer Unternehmer mit westfälischer Beharrlichkeit gezeigt, wie man ein Familienunternehmen zu großem Erfolg bringen kann, betonte Prof. Dr. Thomas Luger, Chef der Hautklinik und enger Freund der Familie, in seiner Laudatio.

Zielstrebigkeit bewies Tankstellen-Unternehmer Fritsch-Albert gleich nach seinen Dankesworten mit einem Appell an die anwesenden Politiker: „Die Fahrradstadt Münster ist gut, aber verteufelt nicht das Auto.“

Der Wirtschaftspreis der Stadt Münster

Seit 1977 zeichnet die Stadt Münster verdiente münsterische Unternehmer mit dem Wirtschaftspreis aus. Er wird an Persönlichkeiten vergeben, die zum Auf- und Ausbau der Stadt sowie zur Image- Verbesserung wesentlich beigetragen haben. Wesentliche Kriterien für die Vergabe sind der unternehmerische Erfolg, die Entwicklung von innovativen Konzepten und Produkten sowie volkswirtschaftlich verantwortungsvolles Handeln.

(Karin Höller-Zwilling)


 


 

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