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  • 16.08.2013, 14:10 Uhr
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  • Münster & Münsterland
Wissenschaftsministerin und IHK

Gemeinsam werben fürs Studium ohne Abi

Gemeinsam möchten sie für die Durchlässigkeit des Bildungssystems werben. Das vereinbarten die nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und Dr. Benedikt Hüffer, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen, bei einem Treffen in der IHK in Münster.

„Mit einer Ausbildung und Berufserfahrung hat heute jeder Absolvent Zugang zu den Hochschulen. Wir wünschen uns noch mehr Studierende aus diesem Bewerberkreis. Studieren ohne Abi – das muss schlicht eine Selbstverständlichkeit werden“, betonte Schulze. Viele Jugendliche wüssten aber noch gar nicht von dieser Möglichkeit.

Aus Sicht von IHK-Präsident Hüffer ist das bedauerlich, denn dieser Weg biete Vorteile: „Junge Erwachsene, die vor dem Studium eine Lehre gemacht haben, verfügen über Praxiswissen und haben damit vielen Hochschulabsolventen etwas voraus.“

Wissenschaftsministerin Schulze und IHK-Präsident Hüffer waren sich in einem weiteren Punkt einig: Will man die Hochschulabsolventen in der Region halten, ist der Kontakt zwischen Unternehmen und Hochschulen ebenso wichtig wie das Wissen der Hochschulen um die Leistungsbreite der Unternehmen. „Dieser Austausch kommt auch den einzelnen Fachbereichen zugute, wenn sie realistische Forschungsaufträge aus der Wirtschaft in den Lehrbetrieb aufnehmen möchten“, machte Dr. Hüffer deutlich.

(Redaktion)


 


 

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