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  • 02.05.2013, 11:31 Uhr
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  • Münster & Münsterland
WN-Wissensimpulse

Für das Funkeln in den Augen

Das Funkeln in den Augen ist nicht nur in der Liebe wichtiger Gradmesser, sondern auch im Beruf. Es zeigt, ob jemand für seinen Job, für seine Firma so richtig „brennt“, ob er noch mit Herzblut dabei ist, oder zum lustlosen Dienst nach Vorschrift übergegangen ist und nur seine Aufgaben pflichtgemäß erfüllt.

Darauf weist Coach und Bestsellerautorin Anja Förster am Montagabend (29.04.2013) im ausverkauften Schlosstheater hin. Im Rahmen der beliebten Veranstaltungsreihe „WN-Wissensimpulse“ ermuntert sie die Zuschauer, einfach mutiger zu sein. Anhand alter Wählscheiben-Telefone in Kieselgrau, Siebziger-Jahre- Orange oder mit rustikalem Häkelbezug erläuterte sie, dass es früher im Job auf Intelligenz, Fleiß, Sorgfalt und Zuverlässigkeit ankam. Nicht nur die rasanten Entwicklungen auf dem Telefonsektor hätten gezeigt: diese Qualitäten reichten 2013 nicht mehr aus. Sie seien nur noch die Eintrittskarte, um in den Job zu kommen, garantierten aber nicht, erfolgreich zu arbeiten, mit Lust und Laune, als Marke mit Alleinstellungsmerkmal . Dazu benötige es Qualitäten wie Initiative zeigen, Kreativität, Leidenschaft und Mut. Sie seien überlebenswichtig, da wettbewerbsentscheidend.

„Werden Sie alles, außer gewöhnlich!“ 

Mit jeder Menge Verve ermutigt Anja Förster die Zuschauer in den Kinosesseln den eigenen Schweinehund zu überwinden und ihren Berufsalltag neu zu erden. „Werden Sie alles, außer gewöhnlich!“ Das betreffe die Philosophie eines Unternehmens mit seinen Produkten als einzigartige Marken, wie auch die Arbeitskräfte selbst, die als Persönlichkeit an ihrer Arbeit reiften, wenn sie über den eigenen Tellerrand hinaus blicken könnten.

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Die Devise heiße: Bloß nicht austauschbar werden, dann überlebe man auch Stellenstreichungen erfolgreich. Anja Förster erläutert die unterhaltsam, gehaltvoll und mit mitreißendem Charme. „Legen Sie Ihre Scheuklappen ab! Experimentieren Sie! Hinterfragen Sie Althergebrachtes!“

Förster zeigt innovative Querdenker-Beispiele, etwa zwischen der Pitstop-Crew von Ferrari und einem Krankenhaus-Team. Oder wie ein Kaffeeröster mit der offenen Einbeziehung seiner Konkurrenz die Kunden schließlich langfristig zu sich holt.

Anhand der Bond-Persiflage „Austin Powers“ veranschaulicht Förster das, was sie in vielen Firmen als absolutes No-Go vorfindet: geklonte Chefs. So macht die Referentin nach kurzweiligen, aber ansteckenden 90 Minuten richtig Lust, das eigene Leben neu zu erden und für eine erfolgreichere Zukunft auszurichten. Und im Publikum funkeln plötzlich mehr Augen, als zu Beginn des Vortrages. Bei Unternehmern, wie bei Mitarbeitern. Ein gutes Zeichen.

(Peter Sauer)


 


 

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