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  • 27.12.2013, 08:09 Uhr
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  • Münsterland
Wohnen

Münsterland ist teures Bauland

Das Wohnen wird für Mieter in Nordrhein-Westfalen immer teurer. Ursache dafür sei vor allem der Anstieg der Heizkosten, berichtete die NRW.Bank in ihrem am Montag veröffentlichten „Wohnungsmarktbericht 2013“.

Danach haben sich die Heizkosten seit dem Jahr 2000 fast verdoppelt. „Kalte“ Nebenkosten und die eigentlichen Mieten seien dagegen im Landesdurchschnitt moderater angestiegen, teilte die Bank in Düsseldorf mit. Spitzenreiter bei den Mieten bleiben die Rheinschiene und die Universitätsstädte Münster, Aachen und Paderborn. Dort dürften sich die Engpässe im preisgünstigen Segment weiter verschärfen, warnen die Experten der NRW.Bank.

Doch steigen die Bestandsmieten inzwischen in immer mehr Regionen des bevölkerungsreichsten Bundeslandes. Insgesamt verzeichneten die Marktbeobachter zwischen 2009 und 2012 in 226 der 397 Städte und Gemeinden an Rhein und Ruhr steigende Mietpreise.

Im Münsterland haben sich laut NRW.Bank die Baulandpreise deutlich bewegt – und zwar nach oben. Gemeinsam mit der Rheinschiene habe das Münsterland in den vergangen zehn, insbesondere in den letzten drei Jahren hohe Preissteigerungen erlebt, hieß es. Dennoch hat es dem Marktbericht zufolge im Münsterland zuletzt eine intensive Neubautätigkeit gegeben. Eine ähnliche hohe Bauintensität wiesen im Jahr 2012 lediglich die Kreise Kleve, Gütersloh und Paderborn auf.

(WN)


 


 

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