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  • 08.07.2013, 10:36 Uhr
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  • Münster
Wohnflächen-Konzept 2025

Mehr Bauland für Hiltrup gefordert

Gegenwärtig wird an der Meesenstiege noch kräftig gebaut. Und was kommt dann? Gar nichts mehr? Das sind Fragen, die die Politiker im Stadtbezirk gegenwärtig stark umtreiben – aus den unterschiedlichsten Motiven.

Demonstrative Einigkeit legen sie an den Tag bei ihrer Forderung, dass der Stadtbezirk dringend neues Bauland benötigt. Als Signal in Richtung Münster haben sie eine gemeinsame Resolution verfasst.

Denn die Planer in der Stadtverwaltung haben derzeit ihren Fokus auf freiwerdende Flächen gerichtet, die nach dem Abzug der britischen Streitkräfte entstehen. Diese Flächen liegen in Gievenbeck oder in Gremmendorf, nicht aber im Stadtbezirk Hiltrup.

„Es geht um das Wohnflächen-Konzept 2025“, sagt Bezirksbürgermeister Joachim Schmidt: „da müssen alle Bezirke vertreten sein“. SPD-Fraktionschef Hermann Geu­sendam-Wode ergänzt: „Hiltrup darf da nicht abgehängt werden. Wir wollen ebenfalls von der wachsenden Stadt partizipieren.“ Weil Wohnraum bezahlbar bleiben müsse, haben sich auch die Grünen und die Linken dieser Initiative zur Bodenvorratspolitik angeschlossen, die ursprünglich von CDU, FDP und SPD ausging. Bezirksbürgermeister Schmidt erfährt, wie er sagt, jeden Tag anhand von Anfragen, wie beliebt Hiltrup als Wohnstandort sei: „Es ist unglaublich, wie viele Leute hier wohnen wollen.“

Auf den beiden Säulen „Bebauung von Randbereichen“ sowie eine „verstärkte Hinterlandbebauung“ basiert das Konzept. Am Lechtenbergweg (nahe der Trauttmansdorffstraße) sowie am Vennheideweg geht es um Hinterlandbebauung und das Schließen von Lücken. In Hiltrup-Ost sollen frei stehende Einfamilienhäuser auf großen Grundstücken „sporadisch, aber nicht flächendeckend“ aufgestockt oder ausgebaut werden dürfen. Zudem könnten noch kleinere Arrondierungen erfolgen.

Neue Baugebiete sollen in Hiltrup auf dem Eschweiler-Areal an der Westfalenstraße (240 Wohneinheiten) sowie südlich der Hünenburg entstehen. In Amelsbüren wird im Umfeld der Landsberger Straße sowie im Mühlenfeld neuer Wohnraum geschaffen.

(Michael Grottendieck)


 


 

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