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  • 16.07.2013, 10:38 Uhr
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  • Münster/Wolbeck
Wolbecker Gewerbeschau 2013

Dritte Gewerbeschau glänzte mit 71 Ausstellern und buntem Programm

Vom Kräuterhof bis zur Landfleischerei, von der Versicherung bis zum Autohaus und von der Musikschule bis zur Freiwilligen Feuerwehr: Insgesamt 71 örtliche Gewerbetreibende, aber auch sonstige Einrichtungen, Vereine und Verbände waren am Sonntag bei der großen Gewerbeschau an der Wolbecker Windmühle vertreten.

Die Gewerbeschau fand dort bereits zum dritten Mal statt. „Vorbereitung, Durchführung, Zulauf und sogar das Wetter – alles war super“, freute sich Ralph Koschek gegen Ende der Mammutveranstaltung.

„Rund 4.500 Besucher“, so schätzte der rundum zufriedene Gewerbevereins-Vorsitzende, hatten den Weg in das Gewerbegebiet nördlich des Ortskerns gefunden.

Bunt wie die Punkte, die man im Gewinnspiel des Gewerbevereins an allen 71 Ständen sammelte, war auch das gesamte Programm. So konnte man bei der KG ZiBoMo ausgediente Karnevalskostüme und hölzerne Ziegen erwerben sowie beim Gewichtsschätzen einen Schinken gewinnen. Die Westfälischen Nachrichten hatten praktische Taschen im Gepäck, es gab Bratwurst und Prosecco, Kaffee und Kuchen, originelle Türstopper und handgenähte Damenmode, Luftballons und Mitmach-Aktionen für Kinder sowie Rasenmäherrennen für die Väter.

Ungewöhnliche Aussteller und Hubschrauber-Flüge

Auch ungewöhnliche Betriebe nutzen die Chance, sich vorzustellen, wie etwa der Bestatter Udo Hartmann. „Manche Leute machen einen Bogen um unseren Stand“, verrät er. Das Thema Tod sei immer noch mit einem Tabu behaftet. Mit vielen komme er auf der Gewerbeschau jedoch auch auf ungezwungene Weise ins Gespräch. Hartmann: „Und plötzlich werden 1.000 Fragen gestellt.“

Besonders froh sei er darüber, dass sich das Wetter gut entwickelt habe, erklärte Ralph Koschek. „Wenn es so diesig wie am frühen Morgen geblieben wäre, hätte der Hubschrauber nicht starten können.“ Aber dann klarte es auf, und so stürzten sich bei angenehmen Temperaturen viele Wolbecker auf eine der Hauptattraktionen der Schau und sahen sich den Ort ein paar Minuten lang von oben an.

Das Konzept, nicht mehr ein zentrales Zelt sondern mehrere Pagoden für die Beschicker aufzubauen, ging auf. So verteilten sich die Besucher gleichmäßig über das ganze Ausstellungsgelände, in das erstmals auch der Bereich der Firma Plenter jenseits der Münsterstraße integriert war. Positiv wirkte sich aus, dass der Gewerbeverein einen Pauschalvertrage mit der Gema ausgehandelt hatte, der allen Ausstellern ermöglichte, ihre Angebote mit Musik zu untermalen. Viele machten davon Gebrauch, etwa die Tanz- und Ballettschulen, die ZiBoMo und die Boutique „Ulli B.“ für ihre Modenschauen.

(Redaktion)


 


 

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