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  • 11.04.2014, 12:36 Uhr
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  • Münster / Münsterland
Work-Life-Balance

Stressauslöser ist selten die Arbeitslast allein

Über die Hälfte der Deutschen hat das Gefühl, dass das Leben in den vergangenen drei Jahren stressiger geworden ist. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Stressstudie mit dem Titel „Bleib locker, Deutschland“ unter 1014 Personen zwischen 14 und 65 Jahren der Techniker Krankenkasse.

Besonders betroffen sind die 35- bis 45- Jährigen, die zwischen Kind und Karriere und nicht zuletzt den eigenen Eltern, die auch immer mehr Hilfe brauchen, beansprucht sind. In dieser Lebensphase fühlen sich acht von zehn Befragten gestresst, jeder Dritte sogar ständig. Für zwei Drittel der Berufstätigen ist der größte Stressauslöser der Job. Schon an zweiter Stelle stehen die hohen Ansprüche der Menschen an sich selbst, die den Stresspegel steigen lassen. 

Regenerationsphasen kommen zu kurz

Bei den Auslösern zeigt sich: Es ist selten die Arbeitslast im Job allein, die den Pegel in die Höhe treibt. Kritisch wird es, wenn entweder soziale Belastungsfaktoren wie beispielsweise mangelnde Anerkennung, zu wenig Handlungsspielraum und Konflikte mit Kollegen oder dem Chef hinzukommen. Besonders schwierig wird es, wenn aufgrund von privatem Stress der Ausgleich neben der Arbeit fehlt. Dies ist besonders oft bei berufstätigen Eltern der Fall. Eine Herausforderung für die Work-Life-Balance ist zudem, dass sich Arbeit und Freizeit immer schlechter trennen lassen. So bleibt der Stresspegel auch in der Freizeit oben, die so wichtigen Regenerationsphasen für Körper und Seele kommen zu kurz.

(Redaktion)


 


 

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