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  • 19.05.2015, 14:27 Uhr
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  • Münster / Saarbrücken
Zahl des Tages

39 Prozent der deutschen Fahrradfahrer radeln auch unter Alkoholeinfluss

Ob ein Kneipenbummel mit Kollegen nach Feierabend oder die Geburtstagsparty der besten Freundin: Für manche gehört zu geselligen Anlässen dieser Art das ein oder andere Gläschen. Wer mit Promille im Blut den Nachhauseweg antritt, sollte nicht nur das Auto stehen lassen, sondern auch das Fahrrad: Denn Radfahrer, die mit mehr als 1,6 Promille erwischt werden, müssen mit drei Punkten in Flensburg, einer Geldstrafe sowie der Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) rechnen.

Nicht immer beherzigen Radler dieses Risiko: In einer aktuellen forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt gaben 39 Prozent der Befragten an, schon einmal unter Alkoholeinfluss Fahrrad gefahren zu sein - 30 Prozent trinken nach eigener Aussage nur wenig, wenn sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. 9 Prozent sind auch schon mal nach stärkerem Alkoholkonsum Rad gefahren.

Vor allem Männer hält ein Schwips nicht davon ab, aufs Rad zu steigen: Fast die Hälfte der männlichen Befragten (47 Prozent) ist schon einmal alkoholisiert geradelt, bei den Frauen waren es 30 Prozent. "Betrunkene Radfahrer riskieren bei einem Unfall ihren Versicherungsschutz: In der privaten Unfallversicherung kann eine alkoholbedingte Bewusstseinsstörung zum Ausschluss des Versicherungsschutzes führen", so CosmosDirekt-Versicherungsexperte Bernd Kaiser.

(ots / CosmosDirekt)


 


 

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