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  • 01.04.2014, 13:19 Uhr
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  • Münsterland / Greven
zdi-Netzwerk

Kräftiger Schub für die Nachwuchsförderung im Bereich Technik und Naturwissenschaften

Seit der Gründung des zdi-Zentrums Kreis Steinfurt im Juli 2013 hat sich in der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses viel getan. Im Vordergrund der Aktivitäten standen die qualitative Weiterentwicklung und Umsetzung von MINT-Angeboten sowie die Gewinnung neuer Partner für das zdi-Netzwerk, das von der Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt betreut wird.

Über 50 Netzwerkpartner und zdi-Interessierte trafen sich jetzt zum zweiten zdi-Partnertreffen bei der Firma egeplast international GmbH in Greven. Neben dem Austausch standen vor allem Praxisbeispiele aus der Region im Vordergrund. Die Firma egeplast gab einen Einblick in die Unternehmenspraxis.

egeplast – einer der sogenannten „Hidden Champignons“ im Kreis Steinfurt - ist ein seit Jahrzehnten Maßstäbe setzender Hersteller von Kunststoffrohrsystemen. Am Standort Greven betreibt die Firma das größte PE-Rohrwerk in Europa. Sie bietet Qualitätsprodukte für den Transport von Wasser, Abwasser, Gasen und Daten an. Das Unternehmen legt Wert auf höchste Qualitätssicherung (Qualitätssicherung Definition) und Innovationskraft im Maschinenpark, insbesondere auch auf den Bereich der Schulung und Weiterbildung der rund 240 Mitarbeiter, von denen weit mehr als die Hälfte in technischen Berufen unterwegs ist. Durch aktive Ansprache und Kooperationen mit Schulen versucht egeplast, sich frühzeitig in der Nachwuchsförderung zu engagieren und die Berufsbilder und das Unternehmen attraktiver bei Schülern zu positionieren – etwa bei Aktionstagen, durch unterrichtsbegleitende Projekte, Berufspraktika oder die Teilnahme an Berufswahlmessen.

MINT-Berufsbilder und MINT-Förderung

Seit 2013 engagiert sich das Unternehmen aktiv im Netzwerk des zdi-Zentrums Kreis Steinfurt. Als Gastgeber des zweiten zdi-Partnertreffens öffnete egeplast seine Produktionshalle für eine Besichtigung. Vor allem für die Vertreter der Bildungseinrichtungen war der Blick hinter die Kulissen besonders interessant. Das Wissen, wie die Praxis in einem Unternehmen aussieht und wo die Anknüpfung zur Theorie besteht, benötigen Lehrer, um ihre Schüler im Unterricht für die MINT-Berufsbilder zu interessieren.

Vorträge über drei regionale Beispiele zur MINT-Förderung rundeten das Treffen ab. So präsentierte das Kopernikus Gymnasium aus Rheine exemplarisch, wie Lehrer und Oberstufenschüler durch Experimente in den Pausen (zum Beispiel brennende Mülleimer, die einen Feuertornado nachstellen) schon die ganz Kleinen für MINT begeistern können. Weiterhin präsentierte sich das neu gegründete Schülerlabor PhänomexX aus Ibbenbüren mit seinen Ausstellungen für die Klassen 4 bis 6. Das zdi-Zentrum Hamm stellte seinen MINT-Labortruck der Hochschule Hamm-Lippstadt vor, das für den Kreis Steinfurt ein gutes Beispiel für ein dezentrales Angebot sein könnte.

Mehr Informationen zu zdi unter www.zdi-kreis-steinfurt.de. Interessierte können sich direkt an das zdi-Team wenden, Telefon 02551/692700 oder [email protected].

(Kreis Steinfurt)


 


 

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