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  • 26.06.2014, 08:42 Uhr
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  • Münster / Münsterland
ZEB Münster

Münsterische Beratungsfirma wächst auch im Ausland schnell

In der deutschen Finanzbranche ist das münsterische Beratungsunternehmen ZEB schon seit langem die Nummer eins. Doch das schnelle Wachstumstempo hat der Firma im vergangenen Jahr auch auf der Gesamtliste aller deutschen Management-Beratungen einen Sprung auf Rang zwei beschert.

Grund sei ein Umsatzsprung um 18 Prozent auf 169 Millionen , berichtete Geschäftsführer Dr. Patrick Tegeder am Mittwoch in Münster. Der deutsche Beratermarkt insgesamt habe 2013 lediglich 6,3 Prozent zugelegt.

Inzwischen arbeiten an europaweit 18 Standorten mehr als 900 Mitarbeiter für ZEB, darunter 365 in der Zentrale in Münster. Und das Wachstum geht weiter: „Für 2014 ist geplant, europaweit 150 neue Mitarbeiter einzustellen“, kündigte Tegeder an. „Wo eingestellt wird, hängt auch von den Wünschen der neuen Mitarbeiter ab.“

Internationale Aktivitäten steigern

2013 hatte ZEB den Umsatzanteil, der mit ausländischen Kunden erwirtschaftet wurde, von 23 auf 25 Prozent gesteigert. Jetzt soll die Auslandsexpansion weitergehen: „Wir werden unsere internationalen Aktivitäten Schritt für Schritt steigern“, kündigte der Geschäftsführer an – und legte auch den wichtigsten Grund für diese Strategie offen: „Im Inland zählen die meisten Unternehmen der Finanzbranche inzwischen schon zu unseren Kunden.“

Großes Wachstumsfeld der Zukunft ist für ZEB die Unterstützung der Finanzbranche bei der Digitalisierung. Die Finanzwirtschaft müsse sich dieser rasanten Entwicklung offensiv zuwenden, forderte Prof. Dr. Stefan Kirmße, ebenfalls Geschäftsführer des Beratungsunternehmens. „Augenblicklich sind nur wenige Unternehmen der Finanzbranche in der Lage, die digitale Erwartungshaltung ihrer Kunden zu erfüllen“, betonte Kirmße. Das werde sich aber ändern. In spätestens fünf Jahren biete sich hier aber ein völlig neues Bild, so Kirmße.

Aussicht auf komplexe Projekte

Für ZEB tut sich damit ein enormes Potenzial auf: „Für uns bedeutet dieser Nachholbedarf die Aussicht auf komplexe Projekte“, so Kirmße. Da wundert es kaum, dass auch das Umsatzziel für das laufende Jahr ehrgeizig ist: „Aktuell gehen wird davon aus, unseren Umsatz 2014 erneut zweistellig steigern zu können“, gab sich der Geschäftsführer optimistisch.

(Jürgen Stilling, WN)


 


 

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