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  • 17.07.2018, 09:42 Uhr
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  • Deutschland
Nachhaltigkeit

Das Büro nachhaltiger gestalten

Nachhaltigkeit ist das Schlagwort unserer Zeit. Angesichts der Prognosen zum Klimawandel und der begrenzten Ressourcen unseres Planeten versuchen immer mehr Menschen, ihre Lebensweise ökologischer zu gestalten. Und auch in den Unternehmen findet ein Umdenken statt. So lässt es sich im Büro umweltfreundlicher arbeiten.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit sollten gerade im Büro eine Selbstverständlichkeit sein, doch in vielen Firmen herrscht hierbei noch teils erheblicher Nachholbedarf. Dabei achten Kunden mehr und mehr darauf, ob Unternehmen an einer nachhaltigen Strategie interessiert sind. So wird Nachhaltigkeit nicht nur zu einem Verkaufsargument, sondern auch zu einem Symbol für die Glaubwürdigkeit und Seriosität einer Firma. Ein gutes Nachhaltigkeitskonzept fängt aber schon in den eigenen Räumlichkeiten an. Diese einfachen Ratschläge helfen dabei, den Alltag im Büro umweltfreundlicher zu gestalten.


Bildrechte: Flickr Business - Credit to http://homedust.com/ Ryan Adams CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Effizient Energie sparen

Auch wenn es bereits nachhaltige Bürogebäude gibt, verfügen längst nicht alle Firmensitze über eine moderne Sanierung oder eine energieeffiziente Bauweise. Trotzdem lässt sich in jedem Büro Strom sparen, besonders in Firmenräumen, in denen viel IT-Infrastruktur verwendet wird. Das fängt schon bei der Auswahl der Rechner und aller sonstigen stromabhängigen Geräte an: Ein genauer Blick in die Produktbeschreibung gibt Aufschluss über die Energieeffizienz, die bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle spielen sollte. Gleiches gilt auch bei Küchen- und Haushaltsgeräten. Am Ende des Bürotages sollte es zur Routine eines jeden Mitarbeiters gehören, zu kontrollieren, ob Computer und Drucker, Kaffeemaschine und Geschirrspüler sowie das Licht in den Büroräumen wirklich ausgeschaltet sind. Die Nutzung der Stand-by-Funktion lässt sich durch abschaltbare Steckerleisten verhindern. Die alten Glühbirnen können durch energieeffiziente LED-Lampen ausgetauscht werden. Ein wirklich umweltfreundliches Büro sollte zudem Öko-Strom beziehen.

Müll und Recycling

In jedem Büro fällt Müll an. Entscheidend ist, wie man damit umgeht. Für einen bewussten Umgang mit Müll ist es wichtig, alle Mitarbeiter in puncto Mülltrennung und Müllvermeidung zu schulen. Das fängt mit der Trennung von Papier-, Verpackungs-, Bio- und Restmüll an. Manches sollte jedoch in keinem dieser Behälter landen. Batterien zum Beispiel werden gesondert recycelt, Sammelboxen finden sich bei zahlreichen Supermärkten und Händlern. Druckerpatronen wie die des Herstellers Brother, die man beispielsweise über HQ Patronen beziehen kann, lassen sich kostenfrei zurückschicken, damit auch sie professionell recycelt werden können. Brother kooperiert zudem mit einer britischen NGO, die gegen die Zerstörung des Regenwaldes kämpft. Und auch Sperrmüll lässt sich vermeiden: Alte Büromöbel können gespendet werden und in gemeinnützigen Einrichtungen weiter gute Dienste leisten.

Ohne Papier - geht das?

Der Traum vom papierlosen Büro ist für vielen Firmen sicherlich noch eine Utopie. Allerdings kann in einem ersten Schritt der Papierbedarf mit Recyclingpapier gedeckt werden. Um möglichst wenig Papier im Büro zu verwenden, ist es unerlässlich, alle Mitarbeiter im nachhaltigen Umgang mit Büromaterialien zu schulen. Wenn jeder auf unnötige Drucke verzichtet und einmal bedrucktes Papier wiederverwendet, zum Beispiel als Notizzettel, kann der Papierverbrauch erheblich reduziert werden.

(Redaktion)


 


 

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