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Arbeitswelt

BVMW: Mittelstand fordert flexiblere Arbeitswelt

Jörn Kater Leiter Metropolregion Hannover vom Bundesverband mittelständische Wirtschaft des Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) spricht sich für flexiblere Arbeitszeitmodelle mit Langzeitarbeitskonten aus und gegen starre Tages- und Wochenarbeitszeiten aus.

Die flexibleren Arbeitszeitmodelle sollen dazu dienen Familie und Beruf stärker zu vereinen, denn das ist der Weg, den wir bestreiten müssen, so Kater. Zur Flexibilität gehört es nach Einschätzung des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, dass im digitalen Zeitalter dort, wo es möglich ist, auch Heimarbeit angeboten wird, ohne dass dies jedoch wieder mit einem Rechtsanspruch verbunden wird.
„ Es ist kein gutes Zeichen, dass wir in Großbritannien 20 Prozent und in Schweden 26 Prozent der Beschäftigten haben, die teils zu Hause arbeiten, während in Deutschland sich die Zahl innerhalb der letzten fünf Jahre von 10 Prozent auf 7,4 Prozent reduziert hat. Hier sollten eigentlich andere Zahlen stehen. Jedoch muss dafür auch das überalterte Arbeitsrecht entrümpelt werden. Es kann nicht sein, dass ein Arbeitnehmer mittags früher nach Hause geht, um für seine Kinder da zu sein, dann abends noch ein wenig im Home Office arbeitet und eigentlich nicht um 8 Uhr im Büro sein dürfte, weil eine elfstündige ununterbrochene Ruhezeit vorliegen muss.“ Formuliert Jörn Kater vom BVMW sehr deutlich. 

Quelle: BVMW

(Redaktion)


 


 

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