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Niedersächsische Sparkassenstiftung

Lüttjepütt-Preis 2011 für August-Hinrichs-Bühne am Oldenburgischen Staatstheater

Die August-Hinrichs-Bühne am Oldenburgischen Staatstheater wird mit dem Lüttjepütt-Preis 2011 der Niedersächsischen Sparkassenstiftung ausgezeichnet. Das Theater überzeugte die achtköpfige Jury mit seinen Platt-Programm für Kinder- und Jugendliche.

Die August-Hinrichs-Bühne hat sich unter der Intendanz von Markus Müller zur eigenständigen Sparte „Niederdeutsches Schauspiel“ am Oldenburgischen Staatstheater entwickelt. Das Platt-Programm für Kinder- und Jugendliche ist von Anfang an stringent entwickelt worden und überzeugt vor allem darin, dass es integraler Teil des Stücke-Angebots für Kinder- und Jugendliche ist. Mit plattdeutschen Kinder- und Jugendstücken wie „Erwin & Frosch“ von Bettina Wegenast (ab 6 Jahren) in einer Erstaufführung mit hoch- und plattdeutschen Sprachanteilen oder„De lütte Zoogeschicht“ von René Schack (ab 4 Jahren) spricht das Staatstheater gezielt ein junges Publikum an.

Cornelia Ehlers – Dramaturgin für das Niederdeutsche Schauspiel am Oldenburgischen Staatstheater – betont, dass Stücke „op platt“ inzwischen einen selbstverständlichen „Erlebnis- und Erfahrungsraum“ der jungen Besuchergruppen darstellen. In aller Regel agieren die Figuren sowohl Hochdeutsch als auch im Dialekt, um sprachlich „größtmögliche Zugänglichkeit zu erreichen“. Begleitend zu ihren Inszenierungen bietet die August-Hinrichs-Bühne theaterpädagogische Programme wie Workshops an Schulen oder Nachgespräche mit Künstlern an.

"Wichtiger Erhalt für die Niederdeutsche Sprache"

„Die August-Hinrichs-Bühne am Oldenburgischen Staatstheater leistet mit ihren plattdeutschen Kinder- und Jugendproduktionen einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Niederdeutschen Sprache. Plattdeutsch ist hier keineswegs langweilig und altbacken, sondern wird auf spannende und lebendige Art und Weise der heranwachsenden Generation vermittelt. Sie ist daher die ideale Besetzung für den Lüttjepütt-Preis 2011“, so Dirk Römmer, Sprecher der Jury.

Über den Lüttjepütt-Preis

Der Lüttjepütt-Preis, benannt nach einem Buch von Johann D. Bellmann, wird alle vier Jahre verliehen und ist mit 3. 000 Euro dotiert. Er zeichnet Aktivitäten, Projekte und Produktionen im Bereich der Niederdeutschen Sprache aus, die sich insbesondere an Kinder und Jugendliche richten. Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury, der neben je einem Vertreter des Vorstandes der Bevensen Tagung, des Instituts für Niederdeutsche Sprache, des Norddeutschen Rundfunks und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung fünf weitere Mitglieder aus dem niederdeutschen Sprachraum angehören.

Über die Niedersächsische Sparkassenstiftung

Gemeinsam mit den Sparkassen der Region setzt sich die Niedersächsischen Sparkassenstiftung für den Erhalt der niederdeutschen Sprachen ein: sie organisiert den Plattdeutschen Lesewettbewerb und vergibt neben dem Lüttjepütt-Preis den Hans-Henning-Holm-Preis, der niederdeutsche Hörspiele auszeichnet, und den Quickborn-Preis.

Die Preisübergabe findet am 18. September 2011 im Rahmen der diesjährigen Bevensen-Tagung statt. Die Laudatio hält Dr. Ulf Thomas Lesle, Geschäftsführer des Instituts für niederdeutsche Sprache.

Quelle: Nds. Sparkassenstiftung

(Redaktion)


 


 

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