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Baukonjunktur

Trübe Aussichten in der Baubranche

Der lange und harte Winter hat deutliche Spuren in der baukonjunkturellen Entwicklung des ersten Quartals 2013 hinterlassen.

Nach Angaben des Bauindustrieverbandes Niedersachsen-Bremen
verzeichnet der baugewerbliche Umsatz ein Minus von 12,1 Prozent.  Besonders betroffen war witterungsbedingt der Straßenbau mit einem Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum von fast 30 Prozent.
Der starke Einbruch zeigt sich auch bei der Bauproduktion, die insgesamt ein Minus von 18,2 Prozent aufweist. Auch hier hatte der Straßenbau mit 28,9 Prozent den größten Rückgang zu verkraften.

Auftragseingänge legen trotzdem zu
Positiver stellt sich die Situation bei den Auftragseingängen dar. Diese konntenin Niedersachsen und Bremen gegenüber dem ersten Quartal 2012 immerhin noch um 4,5 Prozent zulegen. Spitzenreiter ist wieder der Wohnungsbau mit einem Zuwachs von 7,5 Prozent. Dagegen blieb der Wirtschaftsbau mit einem Auftragsplus von 2,7 Prozent etwas hinter den Erwartungen zurück.

Möglicherweise zeichnet sich hier eine Eintrübung ab. So sind die erteilten Baugenehmigungen, der Frühindikator für die Nachfrage im
Hochbau, für Nichtwohngebäude, also z. B. Büro- und Verwaltungsgebäude, Fabrikhallen und Lagergebäude, im ersten Quartal 2013 um 17,2 Prozent gesunken. Dies könnte auf eine schwindende Zuversicht der gewerblichen Nachfrager nach Bauleistungen hindeuten.

Quelle: Bauindustrieverband Niedersachsen - Bremen

(Redaktion)


 


 

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