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Drei Millionen Euro Förderung für Erststudierende aus Nicht-Akademikerfamilien

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert mit drei Millionen Euro Projekte von verschiedenen Hochschulen. Damit soll begabten jungen Menschen, unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, der Weg in ein Studium ermöglicht werden.

Mit dem Förderprogramm „Wege ins Studium öffnen – Studierende der ersten Generation gewinnen" wollen Hochschulen möglichst viele studienberechtigte Frauen und Männer für ein Studium begeistern.

Universität Göttingen Projekt „Brückenschlag“

Studieninteressierte aus Nicht-Akademikerfamilien soll die Wahl eines Studiums an der Uni anhand von angebotenen Workshops und einem Online-Self-Assessment Modul erleichtert werden. Außerdem begleitet die Uni die Studierenden vom Studium bis zum Einstieg in den Beruf durch Mentoring-, Informations- und Beratungsangebote.

Institut für Sozial - und Organisationspädagogik an der Universität Hildesheim Projekt „Care-Ho – Careleaver“

Dieses Projekt unterstützt die Care Leaver, also junge Menschen, die außerhalb ihres Elternhauses aufgewachsen sind. Zudem wollen sie auf die Lebenssituation von Studierenden mit Jugendhilfeerfahrung aufmerksam machen.

Leibniz-Universität Hannover Projekt „TechColleges“

Bei diesem Projekt sollen angehende Berufsschullehrer in berufsbildenden Schulen über Studienmöglichkeiten berichten. Außerdem wird der Fokus auf Menschen mit Migrationshintergrund und auf technische Fächer gelegt.

Universität Osnabrück Projekt „HoPe- Hochschulperspektiven für alle“

Auch bei der Uni Osnabrück werben Berufsschullehrer für ein Studium. Das Besondere bei diesem Förderprogramm ist ein Mentoringprogramm. Dieses soll Studenten während des Studiums unterstützen, um vermeidbare Studienabbrüche präventiv vorzubeugen.

Leuphana Universität Lüneburg Projekt „Lotsen im Studium“

Im Rahmen des Projektes arbeitet die Uni mit sogenannten Studienlotsen. Sie helfen in einer Erstberatung angehenden Studenten ihre Fragen und Probleme zu beantworten und Unsicherheiten zu klären.

Hochschule Osnabrück „Erfolgreich ins Studium“

Die Hochschule wirbt mit diesem Projekt für technische Studienfächer und spricht insbesondere junge Frauen und Migranten an. Außerdem kooperiert sie mit dem Schülerforschungszentrum Osnabrück. Hier werden gezielt junge Menschen angesprochen.

Hochschule für angewandte Kunst und Wissenschaft Hildesheim/Holzminden/Göttingen „Arbeiterkind.de“

Die Initiative arbeiterkind.de ermutigt junge Menschen, die von Haus aus keinen Zugang zu Hochschulbildung haben, ein Studium zu beginnen. Die Hochschule unterstützt diese Initiative, indem sie eine Stelle geschaffen hat, die die Arbeit der ehrenamtlichen Mentoren an neun Standorten in Niedersachsen koordiniert.

Weitere ähnliche Projekte werden derzeit auf eine Förderung geprüft.

Quelle: Pressestelle Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur

(Redaktion)


 


 

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