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Landtag beschließt Schluss mit Studiengebühren

Im Herbst 2014/15 ist es aus mit den Studiengebühren in Niedersachsen. Das rot-grüne Kabinett beschließt mit knapper Mehrheit das Ende der „Campus-Maut“. Die fehlenden Einnahmen für die Hochschulen will das Land zu 100 Prozent ersetzen.

Seit 2005 ist es jedem Bundesland möglich Studiengebühren zu erheben. Seit 2006/2007 müssen Studierende in Niedersachsen 500 Euro pro Semester zahlen. Nun fallen diese zum Wintersemester 2014 weg. Das Defizit der Hochschulen von 120 Millionen Euro pro Jahr will das Land zu 100 Prozent ersetzen. Die Einnahmen müssen dann zweckgebunden von den Hochschulen zur Verbesserung der Studienbedingungen eingesetzt werden. 

Niedersachsen ist das letzte Bundesland, wo die Studierenden für ihr Studium noch zahlen müssen. Alle anderen Bundesländer haben nach und nach die „Uni-Maut“ wieder abgeschafft. 

Nur bei den Langzeitstudierenden gibt es wie in den anderen Bundesländern einen festen Satz an Gebühren. Bei Überschreitung der Regelstudienzeit um sechs Semester ist eine Summe von 500 Euro pro Semester zu zahlen.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

(Redaktion)


 


 

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