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Einkaufsmeilen

Hannover und Braunschweig unter Top-Einkaufsmeilen

Hannover

In der Bahnhofstraße wurde deutlich, dass die Frequenz auf der Seite von Galaria Kaufhof, Schmorl & Seefeld und Footlocker knapp drei Mal so hoch ist wie auf der Seite von New Yorker und Mango. Ein Grund hierfür ist sicherlich die Projektentwicklung im Zentrum in der Bahnhofstraße: Die Kunden nehmen aufgrund der Baustelle lieber die andere Straßenseite.

Die Große Packhofstraße erlebt eine Renaissance. Durch die Ansiedlung von TK Maxx, Gina Tricot, Rewe und Deichmann im ehemaligen Karstadt Technikhaus wurde der Abwärtstrend in der südlichen Innenstadt gebremst und ein stattlicher Frequenzgewinn erzielt. Für das kommende Jahr wird hier eine weitere Steigerung für möglich gehalten, Gründe hierfür sind die Eröffnung des Primark Stores im alten Sinn Leffers Haus sowie die Projektentwicklung im ehemaligen Erdmannhaus.

Die Lister Meile behauptet weiter ihren Trend als Flaniermeile.

Hohe Anziehungskraft für Handelskonzepte

„Diese blitzlichtartige Marktanalyse ist ein wesentlicher Indikator für die Standortqualität und somit für die Umsatzchancen und die Rentabilität der Einzelhändler sowie der Filialisten“, betont Philipp Niemann, Operation Manager bei Engel & Völkers Commercial. In den zurückliegenden vier Jahren haben sich allein in Deutschlands Top-Lagen und in Shoppingcentern knapp 120 Handelskonzepte (davon 90 Modemarken) in zahlreichen neuen Flächen angesiedelt. Die im europäischen Vergleich hohe Kaufkraft sowie die stabile Wirtschaftssituation sorgen für die Anziehungskraft insbesondere europäischer Einzelhändler.

Seinen Ausführungen zufolge lohnt neben dem Blick auf die bekannten Luxusmeilen insbesondere für überregional agierende, etablierte Marken, auch die Beschäftigung mit den regionalen Oberzentren. Deren positive Entwicklung und die gegenüber den Top-Zentren vergleichsweise günstigen Mieten sind für Standortentscheidungen nicht unerheblich. Wichtig sind darüber hinaus, die regionalen Besonderheiten wie Stadtentwicklungskonzepte, Demografie- und Wirtschafts-Faktoren in die Investitionsplanungen mit einzubeziehen.

Quelle: ENGEL & VÖLKERS COMMERCIAL GmbH

(Redaktion)


 


 

Bereich
Lage
Frequenz
1A-Geschäftslage
Bahnhofsstraße
Projektentwicklung
Braunschweig
Engel & Völkers

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