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Mietpreise

Stabile Mietpreise in Braunschweig

Schon seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts sind die Mietpreise in Braunschweig stabil und so wird es vorerst auch bleiben. Die Mieten reichen von 3,50 Euro pro Quadratmeter in den einfachen Wohnlagen und bis zu 7,50 Euro in den sehr guten Lagen. Dies geht aus dem aktuellen Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser des Immobilienvermittlers Engel & Völkers Commercial hervor.

Wolfenbüttel wird zur Alternative für Mieter

Für viele Mieter ist auch das nur 13 Kilometer südöstlich von Braunschweig gelegene Wolfenbüttel mit seiner historischen Bausubstanz attraktiv. „Neben den preiswerteren Mieten ist hier auch die gute Erreichbarkeit von Wolfsburg und damit auch von VW sehr interessant“, betont Helge Bauer, Geschäftsführer von Engel & Völkers Commercial in Braunschweig.

Steigende Nachfrage nach Immobilien

Auch die Zahl der verkauften Wohn- und Geschäftshäuser blieb in Braunschweig während des vergangenen Jahres mit 87 Transaktionen und einem Minus von lediglich sieben Prozent nahezu konstant. Das Umsatzvolumen schrumpfte im gleichen Zeitraum allerdings um 18 Prozent auf 33 Millionen Euro. „Im laufenden Jahr ist der Markt für Wohn- und Geschäftshäuser wieder lebhafter als 2009 und wird durch eine steigende Nachfrage geprägt, die aber auf ein nur begrenztes Angebot trifft“, stellt Bauer fest. Aktiv und Markt bestimmend seien wieder die einheimischen Investoren der Region. Hierbei handele es sich hauptsächlich um private Anleger oder kleinere Unternehmen, die schon eigene Immobilien besitzen und denen es um die Erweiterung ihres Bestandes geht. „Aber auch viele Erstkäufer, die Teile ihres Vermögens in die Immobilie umschichten wollen, sind am Markt aktiv“, so der Immobilienexperte. Die privaten Investoren agierten mit viel Eigenkapital . Verstärkt werde deren Nachfrage durch die gegenwärtig wieder bereitwilligere Kreditvergabe der Banken.

Reine Mehrfamilienhäuser im Blick

Gefragt sind hauptsächlich reine Mehrfamilienhäuser ohne gewerbliche Ladenflächen. Nach wie vor sind die Preisvorstellungen der Eigentümer und der potentiellen Käufer sehr unterschiedlich. „Trotz des zunehmenden Nachfragedrucks, insbesondere in den guten und sehr guten Lagen, kommt es deshalb bei zu hohen Preisvorstellungen der Eigentümer nicht zum Vertragsabschluss“, berichtet Bauer. Die Vermarktungsdauer von Objekten mit Gewerbeflächen ist demgegenüber deutlich länger. „Aufgrund möglicher Nachvermietungsschwierigkeiten sehen Investoren ein zu hohes Risiko beim Kauf solcher Immobilien“, erklärt Bauer.

Hohe Wohnungsnachfrage

Zu den bevorzugten Investitionslagen gehört der Bereich östlich der Innenstadt. Beliebt ist das „östliche Ringgebiet“ unter anderem wegen seiner gründerzeitlichen Altbaubestände. Die Wohnungsnachfrage ist hoch und die Nachvermietung in der Regel problemlos. „Zwar steigt mittlerweile auch das westliche Ringgebiet in der Nachfragegunst, allerdings gibt es dort noch zu viele sanierungsbedürftige Altbaubestände“, heißt es in dem Marktbericht von Engel & Völkers Commercial.

Quelle: Engel & Völkers Commercial GmbH

(Redaktion)


 


 

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