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Mein Büro ist mein Heim

Das eigene Büro verrät viel über Persönlichkeit, Charakter und Motivation eines Mitarbeiters. Ein unaufgeräumter Schreibtisch zeigt, dass man unstrukturiert arbeitet und nachlässig ist. Wer viele Familienbilder aufgestellt hat, möchte einerseits sein schlechtes Gewissen beruhigen, andererseits sind die Bilder eine Art Statussymbol. Was es sonst im Büro zu beachten gibt…

Samuel Gosling, US-Psychologe, hat Schlüsse darüber gezogen, inwiefern die Arbeitsumgebung das Innere eines Menschen widerspiegelt. Unaufgeräumte Schreibtische zeigen einen unaufgeräumten und chaotischen Mitarbeiter. Bilder von aktuellen Künstlern strahlen Kreativität und Lebensfreude aus. Ein auffallender und imposanter Schreibtischstuhl werten einen „normalen“ Angestellten auf. 

Der richtige Schreibtischstuhl

Doch was hat ein Mitarbeiter davon, wenn er zwar einen schönen und großen Schreibtischstuhl hat, dieser jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht für die tägliche Arbeit am Schreibtisch geeignet ist? Ulrike Fieback von der Techniker Krankenkasse verrät, worauf es bei dem richtigen Schreibtischstuhl ankommt: „Wichtig ist, dass zum Beispiel Bürostühle stufenlos in der Höhe verstellbar sind. Wichtig sind auch eine optimale Sitztiefe und die richtige Höhe und Breite der Rückenlehne. Ein guter Schreibtischstuhl reagiert flexibel auf alle Haltungswechsel und federt beim Sitzen nach.“

Was der Schreibtisch verrät

Ein guter Stuhl gehört an einen vernünftigen Schreibtisch, der bestenfalls höhenverstellbar ist und eine große Arbeitsfläche von 1,60 Meter breit und 80 cm tief aufweisen sollte, wie Ulrike Fieback erklärt. Kurios: In Chefzimmern zeigt die Distanz zwischen Büroeingang und Schreibtisch die Bedeutung und die Position des Chefs. Außerdem: Oft ist die Sitzhöhe des Geschäftsführers wenige Zentimeter höher als die der anderen Stühle im Büro – so wird deutlich, wer wirklich etwas zu sagen hat.

Auf die Persönlichkeit eines Mitarbeiters lässt ebenfalls schließen, welche Gegenstände er hinter seinem Schreibtisch an der Wand stehen hat. Das heißt: Worauf schauen Mitarbeiter oder Besucher, wenn sie dem Chef gegenüber sitzen? Auf das Logo? Auf eine Weltkarte? Auch Fachbücher und Lexika? Auf moderne Kunst? Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich erläutert dazu in seinem Buch „Mit dem Rücken zur Kunst“: „Wer sich mit zeitgenössischer Kunst umgibt und in Szene setzt, […] darf […] ebenfalls als Vertreter einer heldenhafttapferen Avantgarde erscheinen.“ Fachbücher und Lexika, auch wenn sie nie gelesen wurden, deuten auf einen belesenen und wissbegierigen Menschen hin. Laut Wirtschaftswoche sind ein Firmenlogo, Auszeichnungen oder auch Weltkarte im Rücken des Chefs sehr starke Symbole. Man kann diese Symbole zusätzlich hervorheben, indem ein gezielter Lichtstrahl auf sie gerichtet wird.


 


 

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