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Tageslicht im Büro

Was Licht und Farben angeht: viel Tageslicht fördert das Wohlbefinden, gerade im Winter. Hans Erhorn vom Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP erklärt: "Das Raumklima ist angenehmer, die Menschen im Büro fühlen sich wohler und dadurch erhöhen sich automatisch Kreativität und Motivation ." 

Neue Techniken, um Tageslicht stärker in den Büroalltag zu integrieren, werden auf der Fachmesse „Light+Building“ in Frankfurt am Main vorgestellt. Die nächste Messe findet vom 11. bis 16. April 2010 statt.

Individualität als Trend

Die momentane Trendfarbe in den Büros ist laut new worx (virtuelles Trendmagazin für neue Arbeitswelten) eindeutig weiß. Die „iPod-Generation“ kombiniert dunkle Hölzer in weißer Umgebung gerne mit ruhigen Farbakzenten wie grün oder rot an Stühlen, Hockern oder Bildern. Dabei spielt das Corporate Design bei der farblichen Gestaltung des Büros eine tragende Rolle. Wichtig ist, dass Farbakzente so eingesetzt werden, dass sie austauschbar sind und an neue Trends schnell angepasst werden können. Das Trendmagazin sieht diese Individualität als Trend der Zukunft. Eine individuelle und an den Mitarbeiter angepasste Gestaltung bestätigt ebenfalls eine Studie des Büroberaters FaciCon: Unternehmer sind immer mehr darauf erpicht, die zweite Heimat ihrer Mitarbeiter, also das Büro, deutlich angenehmer zu gestalten. 

Falsche Farben?

Mitarbeiter, die gerne mehr Farbe – aber die richtige Farbe – in ihr Büro bringen möchten, können sich an Aussagen der Farbpsychologie orientieren. So steht rot für Selbstbewusstsein und Leidenschaft, symbolisiert aber ebenfalls Konkurrenzdenken. Blaue Farbtöne drücken Wohlbehagen und Ausgeglichenheit aus. Wer gelbe Farbakzente in seinem Büro einsetzt, drückt Freiheitsstreben, Neugier und Spontaneität aus. Vorsicht ist bei der Farbe schwarz geboten: Leitungswille oder gar Intoleranz können durch diese Farbwahl transportiert werden.
Neben der individuellen farblichen Gestaltung tragen ebenfalls Grünpflanzen zum Wolfbefinden des einzelnen Mitarbeiters bei. Wie Ulrike Fieback feststellt, verbessern Grünpflanzen das Raumklima und geben dem Arbeitsplatz eine persönliche Note. Peter G. Richter, Architekturpsychologe und Professor an der TU Dresden, sagt in einem Interview bei derstandard.de: „Man sollte auf jeden Fall mit Pflanzen arbeiten. Sie haben eine doppelte Wirkung: Auf der einen Seite fördern sie das seelische Wohlbefinden und auf der anderen Seite geht es auch um physische Aspekte, da sie eine feuchtigkeitsanreichernde Funktion haben. Pflanzen können etwa bei diffusen Kopfschmerzen oder Rachenentzündungen, die aus dem Betrieb einer Klimaanlage resultieren, helfen.“

Zusammenfassend wird deutlich: Erst ein individuell eingerichtetes Büro erleichtert es dem Mitarbeiter, sich (fast) wie zu Hause zu fühlen.

(Redaktion)


 


 

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Ulrike Fieback

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