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BVMW Statement

Veraltete Verwaltung bremst den Mittelstand aus

Diese Mahnung richtet Jörn Kater, Leiter der Metropolregion Hannover und Landesbeauftragter für Politik des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft (BVMW), im Namen aller Mittelständler an die niedersächsische Landesregierung. „Die Tatsache, dass in Niedersachsen noch immer vielerorts das Prinzip der „IT zu Fuß“ praktiziert wird, scheint bei den ehrgeizigen Digitalisierungsplänen von Wirtschaftsminister Bernd Althusmann leider unter zu gehen“, klagt der Mittelstandvertreter.

Die ernsten Folgen der veralteten Behörden-Kommunikation bekommen Mittelständler beinahe täglich schmerzlich zu spüren. Bei Anträgen, an denen mehrere Behörden beteiligt sind, müssen schriftliche Unterlagen oft noch immer auf Papier in zigfacher Ausfertigung eingereicht werden. Grund dafür ist unter anderem, dass es keine Vernetzung zwischen den einzelnen Instanzen und kein modernes Dokumentenmanagement gibt. Dies führt auch zu viel zu langen Genehmigungszeiten. Gepaart mit oft überflüssigen bürokratischen Hürden, wie beispielsweise im Umweltrecht, werden Mittelständler dadurch in ihrer Entwicklung massiv behindert.

Als Stimme des Mittelstands fordern wir deshalb den Wirtschaftsminister auf, beim wichtigen Thema Digitalisierung sich nicht Glasfaserkabeln, sondern einer zügigen Realisierung des E-Governments zu widmen.

Und wenn auch das Versprechen vom Bürokratieabbau in die Tat umgesetzt würde, können niedersächsische Mittelständler endlich ihre volle Energie sinnvoll für den wirtschaftlichen Erfolg des Landes einsetzen.“

(Redaktion)


 


 

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