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Firmenjubiläum

140 Jahre Continental: verlässlicher Partner von Automobilindustrie und Verbrauchern

1990: Strategische Neuausrichtung

Ende der 1990er Jahre richtete sich der Continental-Konzern strategisch neu aus: Als erster Schritt erfolgte 1998 der Kauf des Bereichs Automotive Brake & Chassis (Teves) von ITT Industries. Im Jahr 2001 erwarb Continental den internationalen Elektronikspezialisten Temic von Daimler. Damit baute der Reifen- und Kautschukspezialist Continental zusätzlich ein zweites Standbein im Automobilzuliefergeschäft auf, um das zyklische Geschäft besser abfedern zu können. Mit dem Kauf des Automobilelektronikgeschäfts von Motorola erweiterte Continental 2006 die Aktivitäten unter anderem um den Bereich Telematik. „Mit der Übernahme der Siemens VDO Automotive AG, der bislang größten Akquisition der Unterneh-mensgeschichte, rückte Continental in die Top-Liga der Automobilzulieferer weltweit auf. Wir haben damit gleichzeitig die Marktpositionen in Europa, Nordamerika und Asien gestärkt“, erläuterte Degenhart.

Von Beginn an verfügt Continental über eine ausgezeichnete Technologiekompetenz. Als erstes Unternehmen weltweit entwickelte Continental

  • Profilreifen für Automobile (1904)
  • die abnehmbare Felge für Tourenwagen (1908) und
  • produzierte als erstes deutsches Unternehmen schlauchlose Reifen (1943).
  • Motoren wurden mit Continental-Schwingmetall (1932), einer speziellen Gummi-Metall-Verbindung, stoß- und lärmdämpfend gelagert.

Bis in die Gegenwart treibt Continental die Entwicklung von Schlüsseltechnologien und deren Serienreife voran: Die Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) wird 1998 als zukunftsweisendes, aktives Sicherheitssystem von Continental in Serie gebracht. In diesem Jahr geht ESC von Continental mit der MK 100® in der vierten Generation in Produktion. Allein in Deutschland sind derzeit über 80 Prozent aller zugelassenen Neufahrzeuge mit ESC-Systemen verschiedener Hersteller ausgestattet. Die Technologien für Hybridantriebe hat Continental bereits seit 1997 im Portfolio. Als erster Hersteller weltweit beginnt Continental 2009 mit der Serienproduktion von Lithium-Ionen-Batterien für den Einsatz in Fahrzeugen mit Hybridantrieb. Umweltfreundliche Drucktücher, bei deren Herstellung bis zu 70 Prozent weniger CO2-Emissionen entstehen, werden mit dem Preis „Idee des Jahres 2011“ ausgezeichnet.

Die Innovationskraft von Continental lässt sich jedes Jahr durch eine Vielzahl von Erstanmeldungen belegen: 2011 werden in allen Unternehmensbereichen voraussichtlich rund 1.100 Erfindungen zum Patent angemeldet werden.

Am Stammsitz Hannover arbeiten derzeit rund 6.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, neben der Hauptverwaltung des Konzerns sind in der niedersächsischen Landeshauptstadt vor allem die drei Rubber-Divisionen Pkw-Reifen, Nfz-Reifen und ContiTech mit Verwaltung, Forschung und Entwicklung sowie Produktion vertreten. In Hannover werden Reifen entwickelt und getestet. Produziert werden unter anderem Schwingungstechnik wie Schwingmetalle zur stoß- und lärmdämpfenden Motorlagerung, Antriebselemente wie Keil-, Zahn- und Keilrippenriemen, Luftfedern und elektronische Luftfedersysteme sowie Luftfedermodule.

Quelle: Continental AG

(Redaktion)


 


 

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