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Dienstleistungsoffensive

Einmal Zukunft und zurück: 50 Unternehmer in der Dialog-Werkstatt in Ebergötzen

Zum fünften Mal wurde die Veranstaltungsreihe Dialog-Werkstatt der Dienstleistungsoffensive in Ebergötzen durch die WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen zum Thema „Trends und Entwicklungen kennen und nutzen“ fortgesetzt.

Trendforschung liegt im Trend. Doch welche Entwicklungen beeinflussen die Gesellschaft wirklich? Noch wichtiger: Wo liegen speziell für Unternehmen die Risiken und Chancen? Sind sie für die Welt von morgen gerüstet? Intensiv diskutierten 50 Unternehmer diese Fragen und entwickelten dafür eigene Lösungen.

Die Marketingexpertin Dr. Meike Wiarda versorgte die Teilnehmer in ihrem Impulsreferat mit dem notwendigen Hintergrundwissen und lud die Teilnehmer zu einem Spaziergang „einmal Zukunft und zurück“ ein. Megatrends wie z.B. die grüne Revolution oder demografische Entwicklungen bieten neue Chancen für Unternehmer. Dabei sollte aber nicht gleich auf jeden Trend aufgesprungen werden, sondern jeder Unternehmer sollte sich einen Leuchtturm setzen, den er mit genau festgelegten Schritten erreichen will.

Aus der Praxis berichteten Heike Nüsperling vom Bio-Shop Linde Natur aus Mackenrode und Lars Becker, Metallbau Becker aus Klein Lengden. Im Interview mit Stefanie Kleine, WRG-Prokuristin stellte Lars Becker dar, dass es für ihn eine trendige Notwendigkeit war, sein Unternehmen als Schweißfachbetrieb zertifizieren zu lassen. Bei sicherheitsrelevanten Stahlkonstruktionen, wie z.B. einem Balkongeländer muss eine Schweißnaht auch dauerhaft halten. Die Zertifizierung stellt sicher, dass der Schweißer dafür das Können besitzt und dass das eingesetzte Material lückenlos nachgewiesen werden kann. Den Trend „demografische Entwicklung“ merkt Lars Becker bereits jetzt schon. Als Lehrlingswart der Innung stellt er fest, dass immer weniger Auszubildende zu finden sind.

Heike Nüsperling erzählte, dass Linde Natur auch einige Trends und Moden mitmacht. Auch große Discounter sind inzwischen auf den Biotrend aufgesprungen. Der traditionelle Ökomarkt bietet aber weiterhin eine Nische – Bio ist nicht gleich Bio. Skandale wie der Dioxinskandal lösen i.d.R. nur eine kurzfristige Verhaltensänderung aus. Linde Natur ist auf langfristige Beziehungen zu Kunden und Lieferanten ausgelegt. Frühzeitige Informationen und das Vertrauen in die eigenen Lieferanten schaffen Vertrauen beim Kunden.

Alle Unternehmer nutzen anschließend die Möglichkeit, ihre Erkenntnisse aus den Impulsreferaten und Praxisbeispielen intensiv zu diskutieren. Dabei konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder ihre individuellen Fragestellungen zur praktischen Umsetzung im eigenen Unternehmen einbringen.

Die Moderatoren der Dialog-Werkstatt Stefanie Kleine und Detlev Barth konnten am Schluss die zahlreichen Anregungen zusammenfassen und versichern, dass es auch noch vor den Sommerferien eine weitere Dialog-Werkstatt zum Thema „Neue Dienstleistungen entwickeln und erfolgreich vermarkten“ geben wird. Stefanie Kleine nimmt unter (0551) 9995498 – 2 bereits jetzt Vormerkungen entgegen, um allen Interessierten rechtzeitig eine Einladung zuzusenden.

(WRG )


 


 

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