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1.000ste Nabelschnurblutspende - Danke an alle Eltern und Kooperationspartner

Drei Jahre Deutsche Nabelschnurblutbank in Hannover: Nabelschnurblut nimmt als Ergänzung der Stammzellspenden in Deutschland einen immer höheren Stellenwert ein. Täglich melden sich bei der Deutschen Nabelschnurblutbank in Hannover bis zu 30 werdende Eltern, die das Nabelschnurblut ihres Kindes der Gemeinheit spenden wollen.

Aktuell konnte das 1.000ste Nabelschnurblutpräparat eingelagert werden – ein enormer Erfolg der erst drei Jahre jungen gemeinnützigen Deutschen Nabelschnurblutbank aus Hannover.

„Leider sind uns momentan etwas die Hände gebunden“, erklärt Dr. Marlena Robin-Winn, Leiterin der Deutschen Nabelschnurblutbank an der NKR gGmbH , „denn für jede Spende, die für die Eltern kostenfrei ist, muss die Deutsche Nabelschnurblutbank 1.300 Euro für die Herstellung zahlen.“ Da diese Gelder nicht von den Krankenkassen oder öffentlichen Trägern übernommen werden, müssen hierfür Spendengelder eingeworben werden. „Leider ist dies immer unser Engpass“, ergänzt Dr. Robin-Winn.

„Unser Dank gilt allen Eltern, Kliniken und Partnern, die uns auf unserem Weg bisher tatkräftig unterstützt haben. Ohne sie könnten wir heute nicht auf die stolze Zahl von 1.000 Spenden zurückblicken.“

Die Deutsche Nabelschnurblutbank wurde im Dezember 2007 am Norddeutschen Knochenmark- und Stammzellspender-Register (NKR gGmbH) gegründet. Seit Januar 2008 ist die Spende von Nabelschnurblut möglich. Fast 400 Entbindungskliniken im gesamten Bundesgebiet kooperieren inzwischen mit der Deutschen Nabelschnurblutbank und entnehmen die wertvollen Stammzellen.

Aktuell können die Stammzellen aus Nabelschnurblut für die Behandlung von Leukämien oder anderen bösartigen Erkrankungen des Blut bildenden oder des Immunsystems eingesetzt werden. „Da die Anforderungen zur Herstellung als Arzneimittel sehr hoch sind, kommen nur etwa 40 Prozent hierfür in Frage.“ Zahlreiche Forschergruppen konzentrieren sich auf die Stammzellen des Nabelschnurblutes, um zukünftig auch Krankheiten behandeln zu können, die heute noch als unheilbar gelten.

Zu diesem Zweck kooperiert die Deutsche Nabelschnurblutbank mit dem Excellence-Cluster REBIRTH an der Medizinischen Hochschule Hannover. „Insgesamt versorgen wir etwa 20 wissenschaftliche Teams mit Nabelschnurblut“, weiß Dr. Robin-Winn. Mit dem Einverständnis zur Spende geben die werdenden Eltern gleichzeitig auch ihr Einverständnis, dass das Nabelschnurblut für die Forschung verwendet werden darf, wenn es den Kriterien des Paul-Ehrlich-Institutes nicht entspricht. Vielversprechende Forschungsansätze gibt es bereits auf dem Gebiet der regenerativen Medizin sowie beim juvenilen Diabetes Typ 1.

Weitere Informationen gibt es unter:

NKR gemeinnützige GmbH
Deutsche Nabelschnurblutbank
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Iris Traut M.A., Pressesprecherin
Telefon: 0511-89 88 88-98
Mobil: 0172-5436365
Telefax: 0511-89 88 88-88
Berckhusenstraße 150 | 30625 Hannover
E-Mail [email protected]
www.lebenschenken.de

(Redaktion)


 


 

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