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Sind Sie fit für SEPA?

Seit über zehn Jahren gibt es den Euro als einheitliche Währung. Nun soll auch der Zahlungsverkehr europaweit mit der Einführung des SEPA-Verfahrens vereinfacht werden.

Was ist SEPA ?

Die Abkürzung SEPA steht für „Single Euro Payments Area“( Einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Überweisungen über SEPA laufen gibt esschon seit 2008. Anfang 2012 beschloss die EU-Verordnung, dass Überweisungen und Lastschriften über SEPA ab 1. Februar 2014 im europäischen Zahlungsverkehr erfolgen müssen. Verbraucher können das bisherige System für Überweisungen bis Februar 2016 noch nutzen, wenn das jeweilige Kreditinstitut dies unterstützt.. Das Ziel ist es, sowohl für inländische aus auch für grenzüberschreitende Zahlungen ein einheitliches System zu schaffen. 

Wie funktioniert das SEPA-Verfahren?


Das Abspielsymbol anklicken, um das Video zu starten:

Für das SEPA-Verfahren wird für Überweisungen und Lastschriften eine neue Nummer, die IBAN (International Bank Account Number), aus der bisherigen Kontonummer und der Bankleitzahl gebildet. Zusätzlich wird für Transaktionen die BIC (Bank Identifier Code) benötigt. Diese BIC (auch SWIFT genannt) läuft in zwei Stufen aus:
Ab dem 01.02.2014 muss die BIC nur noch für Zahlungen in andere SEPA-Staaten angegeben werden. Bei Zahlungen innerhalb Deutschlands reicht die IBAN aus.

Ab dem 01.02.2016 kann die BIC auch bei Zahlungen innerhalb der teilnehmenden SEPA-Staaten weggelassen werden.
Folgende Änderungen bringt das Verfahren mit sich:

  • SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften sind in den 27 EU-Staaten sowie in den Staaten Liechtenstein, Norwegen, Island, Monaco und in der Schweiz verfügbar.
  • Langfristig wird für SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften sowohl innerhalb Deutschlands, als auch innerhalb Europas nur noch eine Nummer nötig sein: die IBAN.
  • Es sind SEPA-Lastschriften aus dem europäischen Ausland möglich.
  • Es wird ein genaues Datum für die Kontobelastung einer SEPA-Lastschrift mitgeteilt.
  • Durch die Gläubiger ID des Zahlungsempfängers und eine Mandatsreferent wird eine höhere Transparenz erreicht.
  • Der Verwendungszweck ist auf 140 Zeichen begrenzt.
  • Einzugsermächtigung wird durch SEPA-Mandat ersetzt. Für neue Verträge ab dem 01.02.2014 kann hierfür ein Vordruck des Zahlungsdienstleisters verwendet werden.
  • Die SEPA-Lastschrift kann bis zu 8 Wochen vom Zahlenden ohne Angabe von Gründen zurück gegeben werden. Bei der bisherigen Lastschrift waren es 6 Wochen.

Weitere Informationen zum SEPA-Verfahren.

Quelle: SEPA Deutschland.de, EU- Verbraucher.de

(Redaktion)


 


 

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