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Finanzkrise belastet kommunale Haushalte schwer

Klassische Maßnahmen der Haushaltskonsolidierung werden genutzt

Die Kommunen reagieren auf die sich abzeichnende Verschlechterung der finanziellen Spielräume mit den klassischen Maßnahmen der Haushaltskonsolidierung: Dabei stehen Aufgabenkritik, Geschäftsprozessoptimierung und eine gemeinsame Strategieentwicklung mit der Politik an oberster Stelle. Rund 40 Prozent der befragten Kommunen haben bereits in diesem Jahr Konsolidierungsmaßnahmen umgesetzt oder eingeleitet. Das sind zu zwei Dritteln Maßnahmen im Sachmittelbereich, während ein Drittel der Maßnahmen den Personalbereich betreffen. Rund 60 Prozent der Städte nutzen dabei einen pauschalen Kürzungsansatz nach der sogenannten Rasenmähermethode, während etwa 40 Prozent einen analytischen Ansatz wählen. Schwerpunkte der Einsparungen liegen auf den Aufgabenfeldern Bauen und Kultur.Die Bereiche Jugend, Soziales und Schule werden bei den bisherigen Konsolidierungsmaßnahmen hingegen soweit wie möglich ausgeklammert.

Kommunen schauen verhalten optimistisch in die Zukunft

„Durch die Erfahrung aus aktuellen kommunalen Projekten wissen wir, das die finanzielle Situation angespannt ist und die Handlungsspielräume in den Kommunen kleiner werden“, sagt Hilmar Schmidt. Die meisten Kommunen blicken derzeit jedoch optimistisch in die Zukunft: 36 Prozent sind der Ansicht, das Ende der Talsohle sei bereits erreicht. 38 Prozent glauben schon positive Anzeichen des Aufschwungs erkannt zu haben. Nur neun Prozent der Kommunen rechnen mit einer weiteren Verschärfung ihrer finanziellen Situation.

(Redaktion)


 


 

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