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Arbeitslose am häufigsten krank

Die gesetzliche Krankenkasse BARMER GEK zieht in ihrem Gesundheitsreport 2013 Bilanz. Mit 30 Fehltagen waren die Arbeitslose und Arbeitssuchende am häufigsten krank.

Aus den Auswertungen des Gesundheitsreports geht hervor, dass 55 Prozent der Erwerbspersonen in Deutschland mindestens einmal im Jahr 2012 arbeitsunfähig waren. In Niedersachsen waren es 55,3 Prozent. Dabei dauerte das krankheitsbedingte Fehlen der Erwerbstätigen im Durchschnitt 16,9 Tage. Dies ist ein leichter Anstieg von knapp 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Grund hierfür seien vermehrt Muskel-Skelett- und psychische Probleme.
Auch in den Berufsgruppen gibt es Unterschiede bei den Fehlzeiten. Die höchsten Fehlzeiten von 30 Arbeitsunfähigkeits-Tagen weist die Gruppe von Erwerbspersonen ohne Branchenzuordnung auf. Diese Zahl resultiert aus den Fehltagen der arbeitslos und arbeitssuchend gemeldeten Personen.

In der Berufsgruppe der Krankenpfleger fehlten diese im Schnitt an 27 Tagen. Die Arbeitslosen und Arbeitssuchenden, die keiner Berufsgruppe angehören, waren im Jahr 2012 mit 30 Tagen am meisten krank . Nach den Krankenpflegern folgen mit 24 Krankheitstagen die Berufsgruppen der Wächter/Aufseher, Raumreiniger und Hebammen. Eine fast ebenso hohe Quote verzeichnen Postverteiler, Glas- und Gebäudereiniger mit 22 Fehltagen. Die Berufsgruppen, mit den wenigsten krankheitsbedingten Fehltagen sind Dozenten, Akademiker und Ingenieure mit weniger als acht Tagen. 

Quelle: BARMER GEK Niedersachsen/Bremen

(Redaktion)


 


 

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