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Heidelbeersaison

Fast Food Beere in blau macht gesund

Ab heute ist offiziell die Heidelbeersaison durch Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann eröffnet wurden.

Die Heidelbeerernte hat begonnen. Niedersachsens Landwirtschaftsminister Gert Lindemann und Heidelbeerkönigin Jana I. eröffnen gemeinsam die Heidelbeersaison auf dem Betrieb Gartenbaubetriebe Thiermann GmbH & Co. KG in Kirchdorf.
In diesem Jahr wird eine normale bis gute Ernte erwartet. "Wir hatten zwar bei einigen Sorten und an einigen Standorten Probleme mit dem Wechsel von Wärme auf Kälte im Januar und Februar, aber die Hauptsorten Duke und Bluecrop haben das gut weggesteckt", sagte Vorsitzender des Bundes Deutscher Heidelbeeranbauer e.V. Heiner Husmann zu der Saisoneröffnung. Heiner Husemann rechnet mit einer Gesamternte von bis zu 10.000 Tonnen. Das ist nicht so viel wie im Jahr 2009 mit 12.000 Tonnen und auch nicht so wie letztes Jahr mit deutlich weniger als 8.000 Tonnen Heidelbeeren, die geerntet wurden. Die Qualität der blauen Beeren ist in diesem Jahr besonders gut.
"Die Wachstumsbedingungen waren zuletzt optimal, wir hatten genug Wasser von unten und Sonne von oben, das bedeutet, wir können uns auf ordentliche, Kaliber’ freuen, so Husmann. Und um sie zu vernaschen, braucht man nicht viel: "Kein Stil, keine Kerne, kein Schälen, nur kurz waschen und genießen - Heidelbeeren sind ideales Fast Food", meint der Verbandsvorsitzende Husemann. Gesund sind die blauen Fast Food Beeren auch noch. Heidelbeeren weisen einen hohen Antioxidantien auf, die die Abwehrkräfte, die Nerven und die Blutgefäße stärken. Sie enthalten außerdem viel Calcium, Magnesium und Eisen, Vitamin A, B1, B2 und Niacin. Sie sind außerdem sehr kalorienarm und wirken entzündungshemmend. Frisch schmecken Heidelbeeren doch am besten. „Selbstpflücke“ bieten viele Heidelbeeranbauer an. Dabei sind die Verbraucher mit Pflückkörben bewaffnet, um die mannshohen Sträucher selber abernten zu können. Das Gute an der Heidelbeerpflückerei ist, dass man sich nicht mal bücken muss, um in den Genuss der knackig blauen Energiepakte zu kommen.

Die Nummer Eins im Heidelbeerland ist Niedersachsen. Von 2.000 Hektar Plantagenfläche in Deutschland liegen 70 Prozent davon in Niedersachsen. Der Verkauf findet immer häufiger auf Wochenmärkten oder über Direktvermarktung statt. Der Handel und die Verarbeitungsindustrie fragen steigende Mengen nach. Der Pro- Kopf- Verbrauch maß 2008 100 Gramm, inzwischen liegen die Zahlen bereits deutlich darüber.

(Redaktion)


 


 

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