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Hohe Kante

SPD: Hochschulen bunkern 77,3 Millionen aus Studiengebühren

Laut der SPD-Fraktion lassen Niedersachsens Hochschulen 77,3 Millionen Euro Studiengebühren ungenutzt auf ihren Konten liegen. Spitzenreiter ist die Universität Göttingen mit über 13 Millionen Euro.

Nach offiziellen Zahlen des Wissenschaftsministeriums legten Niedersachsens Hochschulen zum Stichtag 31.12.2011 insgesamt 77.348.459 Euro Einnahmen aus Studiengebühren auf die hohe Kante.

Laut SPD wird weniger als jeder zweite Euro aus Studiengebühren von den Hochschulen für Personal zur Verbesserung der Lehre ausgegeben. Vielmehr müssten Studierende mit ihren Gebühren als Lückenbüßer für das Land herhalten und den Grundbedarf mitfinanzieren – also Baumaßnahmen, Verwaltungs- und Professorenstellen.

Die genauen Zahlen:

Nach Angaben der Landesregierung betrugen zum Stichtag 31.12.2011 die Rücklagen aus Studiengebühren an

• der TU Braunschweig 6.646 Millionen Euro

• der Universität Göttingen (mit Medizin) 13.527 Millionen Euro

• der Universität Hannover 4.744 Millionen Euro

• der Universität Lüneburg 5.811 Millionen Euro

• der Universität Oldenburg 8.418 Millionen Euro

• der Universität Osnabrück 5.565 Millionen Euro

Auf den Konten der Fachhochschulen haben sich mehr als 26 Millionen Ein- nahmen aus Studiengebühren aufgestaut.

Quelle: SPD Fraktion Niedersachsen

(Redaktion)


 


 

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