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Jürgen Trittin auf dem Medienstammtisch "Typisch Hanöversch"

Deutschland steigt 2022 aus der Atomenergie aus - das ist klar. Doch wie soll das passieren? Und welche Einschränkungen kommen auf die Bürger zu? Wir interviewten dazu Jürgen Trittin, Vorsitzender der Bundestagsfraktion Bündins 90/Die Grünen.


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Trotz der großen Katastrophe in Japan wollen die Japaner nicht aus der Atomenergie aussteigen. Der Grund sei ganz einfach, sagte Jürgen Trittin im Interview mit business-on.de: "Japan ist extrem abhängig von der Atomenergie. Uns wird ja immer erzählt, wenn die Atomkraftwerke bei uns abgeschaltet werden, dann haben wir keine Versorgungssicherheit mehr. In Japan gibt es keine Versorgungssicherheit." Keine ginge jedoch davon aus, dass neue Atomkraftwerke gebaut und die bisher abgeschalteten Meiler wieder ans Netz gehen würden.

In Deutschland ist das anders: Hier will man 2022 aus der Atomenergie aussteigen. Für die Bürger wäre das ein großer Gewinn, so Jürgen Trittin: "Wenn wir uns nicht nur von der Atomenergie, sondern auch von dem Import von Gas, Öl und Kohle unabhängig machen, dann gewinnen langfristig die Bürgerinnen und Bürger - das ist gut investiertes Geld." Dass nicht überall ein Windrad sinnvoll ist, sei klar: "Es muss vernünftige Landschaftsplanungen und Landesplanungen geben", erklärt Jürgen Trittin weiter.

Das Interview führte Claudia Golombek.

(Redaktion)


 


 

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