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UN-Klimakonferenz

Stimmen aus Politik und Gesellschaft

Wie bei den meisten Konferenzen, gibt es auch beim diesjährigen UN-Klimagipfel Befürworter und Gegner. Was sagen Blogger? Welche Meinung vertreten Politik und Wirtschaft? Und was halten Sie von der Klimakonferenz in Kopenhagen?

Niedersächsischer Umweltminister Hans-Heinrich Sander:
"Ich hoffe, dass sich die Staaten in Kopenhagen auf verbindliche CO2- Reduktionsziele und einen konkreten Rahmen für ein weltweit gültiges Klimaschutzabkommen verständigen. Angesichts der zurückhaltenden Position einiger Länder im Vorfeld der Klimakonferenz wäre es aber verfehlt, zu große Erwartungen zu haben. Es wäre bereits ein Erfolg, wenn sich die Staaten auf gemeinsame Zielvorgaben und konkrete weitere Schritte bei der Reduzierung von Treibhausgasen und der Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Bewältigung des Klimawandels einigen würden. Dabei ist entscheidend, dass es zu ambitionierten und gleichzeitig realistischen Zielfestlegungen kommt. Niedersachsen ist auf dem richtigen Weg, wir haben mit den notwendigen Schritten zur Vermeidung von Treibhausgasen und zur Anpassung an den Klimawandel begonnen."

Bundesumweltminister Norbert Röttgen:
„Kopenhagen muss ein Erfolg werden. Eins ist offensichtlich: Ambitionierter Klimaschutz rechnet sich. Später eingeleitete Maßnahmen werden wesentlich teurer.“

Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung:
„Ich hoffe immer noch, dass Kopenhagen selbst der Ort ist, an dem richtig gefochten wird, gestritten wird, gerungen wird, um einen klimapolitischen Konsens, der dann auch den klimawissenschaftlichen Erkenntnissen Rechnung trägt, dass wir heute alles tun müssen, um den gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.“

Regine Günther, Leiterin Klimaschutz beim WWF:
"Wir brauchen kein vages Abkommen, das zu einem unendlichen Verhandlungsmarathon führt, sondern konkrete Ergebnisse. Wir müssen das einzigartige politische Momentum für den Klimaschutz in Kopenhagen nutzen und damit unsere Lebensgrundlagen bewahren."

Obamas Besuch in Kopenhagen soll neuen Schwung in den bringen, erklärt Blogger Arne Jungjohann auf dem Blog Klima der Gerechtigkeit: „Na also, es geht doch. Die Aussichten für einen Erfolg der Klimakonferenz in Kopenhagen bessern sich. Kein geringerer als der US-Präsident selbst wird nach Kopenhagen fahren, um dort konkrete Zahlen und Zusagen der USA an die internationale Staatengemeinschaft zu überbringen. Obama wirft sein politisches Gewicht in die Waagschale. Darauf haben viele lange gewartet. Seine Teilnahme am Gipfel wird, obwohl in der ersten Verhandlungswoche, neuen Schwung in die Verhandlungen bringen.“

Blog Flensburg-online:Das ist ein gigantischer Betrug in der Wissenschaft: Klimadaten wurden verbogen, um-interpretiert… unvorstellbare Lügerei. Alles nur, um der angeblich mensch-gemachten Erderwärmung das Wort zu reden.
Warum? Zwei Gründe: Wenn der Mensch angeblich Schuld an der Klimaänderung sein soll, dann 1) kann man dem verunsicherten Menschen eine zentralistisch-sozialistische Weltregierung gut verkaufen und 2) jede Menge Geld ist zu verdienen.
Ehrlich und angemessen wäre es, den Klimagipfel in Kopenhagen abzusagen und erst einmal die Daten objektiv, ehrlich und ohne Rumlügerei zu sichten und zu beurteilen.

Blog von Georg Prack:
Der Klimagipfel und die globale Klimapolitik können nur dann Erfolg haben, wenn wir im Kleinen wie im Großen aufhören abzuwägen wie schlimm es wann werden wird und beginnen das Problem ernst zu nehmen und zu bearbeiten. Dass es dazu eine Klimapolitikrevolution braucht und keine Klimapolitiksimulation belegen die nackten Fakten. Dazu braucht es keine Apokalypseszenarien.

Was sagen Sie zum Klimagipfel? Welche Erwartungen stellen Sie an die Konferenz? Denken Sie, eine derartige Konferenz macht überhaupt Sinn? Kann so der Klimawandel aufgehalten werden?

Quellen: Greenpeace, WWF, Nds. Umweltministerium, Bundesumweltministerium, Flensburg Online

(Redaktion)


 


 

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