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Krankentage

Niedersachsen sind öfter krank als der Durchschnitt

Im Jahr 2011 waren in Deutschland 54,6 Prozent der Erwerbspersonen mindestens einmal erkrankungsbedingt arbeitsunfähig gemeldet, das gibt die Krankenkasse BARMER GEK bekannt.

Auf 15,5 Krankentage kommt jeder Niedersachse im Schnitt. Im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gab es 2,5 Prozent mehr Arbeitsunfähigkeits-Fälle und 0,7 Prozent mehr Arbeitsunfähigkeits-Tage zu verzeichnen. An der Spitze der Arbeitsunfähigkeitsfälle steht Thüringen (Plus 18,9 Prozent) Schlusslicht sind die Bayern (Minus 8,9 Prozent). 

Pro Kalendertag 2011 waren von 100 Beschäftigten vier arbeitsunfähig gemeldet. Die Spannbreite der Fehlzeiten im Land ist groß: Die Abweichung von den bundesweit ermittelten Zahlen reicht von minus 14,6 Prozent im Kreis Braunschweig bis hin zu Plus 16,8 Prozent im Heidekreis. 

Bundesweit ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg von 4,2 Prozent beziehungsweise 0,70 Tage pro Person gestiegen. Dafür verantwortlich sind ansteigende Diagnosen psychischer Störungen und Krankheiten des Atmungssystems. Die häufigsten vier Krankheitsarten sind: Erkrankungen am Muskel-Skelett-System(23,9 Prozent), Psychische- und Verhaltensstörungen (17,1 Prozent) Erkrankungen des Atmungssystems (13,4 Prozent) und Verletzungen und Vergiftungen (13,4 Prozent). 

Quelle: BARMER GEK

(Redaktion)


 


 

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