Weitere Artikel
Kultur

17 Museen für qualitativ hochwertige Arbeit ausgezeichnet

Die vierte Runde der Museumsregistrierung in Niedersachsen und Bremen ist abgeschlossen. Ergebnis: Professor Dr. Johanna Wanka, Ministerin für Wissenschaft und Kultur, und Dr. Sabine Schormann, Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, haben 17 Museen aus Niedersachsen und Bremen für ihre qualitativ hochwertige Arbeit ausgezeichnet.

Ziel der Museumsregistierung

Ziel der Museumsregistrierung ist es, zu der Weiterentwicklung und Zukunftssicherung der Häuser beizutragen. Die teilnehmenden Museen werden durch Schulungen und von Experten begleitet, um ihre Stärken und Schwächen zu analysieren und Verbesserungen zu entwickeln. Drei Partner führen die Museumsregistrierung gemeinsam durch:

  • Das Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
  • der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. und
  • die Niedersächsische Sparkassenstiftung.

„Die Registrierung ist als Qualitätssiegel ein vorbildliches Instrument, um die hochwertige Arbeit in den niedersächsischen Museen auszuzeichnen. Wichtig ist den Beteiligten, dass die Museen als Ganzes betrachtet werden. Denn so kann den einzelnen Häusern eine umfassende Aussage über ihr Engagement an die Hand gegeben werden“, sagte die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Professor Dr. Johanna Wanka.

Liste der registrierten Museen

  • Tuchmacher Museum, Bramsche
  • Moor- und Fehnmuseum, Elisabethfehn
  • Museum "Leben am Meer", Esens
  • Otto Modersohn Museum, Fischerhude
  • Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim GmbH und Stadtmuseum im Knochenhauer-Amtshaus, Hildesheim
  • Das Alte Zollhaus Hitzacker
  • Heimatmuseum Leer
  • Dümmer-Museum Lembruch. Museum des Landkreises Diepholz
  • Museum Nordenham
  • Deutsches Luftschiff- und Marinefliegermuseum Nordholz - AERONAUTICUM -
  • Landesmuseum Natur und Mensch, Oldenburg
  • Stadtmuseum Quakenbrück
  • Emslandmuseum Schloss Clemenswerth
  • Kreismuseum Syke. Museum des Landkreises Diepholz
  • Städtische Galerie Wolfsburg
  • Stadtmuseum Schloss
  • Hoffmann-von-Fallersleben-Museum

Die Registrierung geht davon aus, dass Museen weitaus mehr sind als Ausstellungshäuser. Sie betreuen Sammlungen und bewahren sie für die Nachwelt, sie forschen anhand ihrer Sammlungen und vermitteln diese einem breiten Publikum. Dazu bedarf es auch einer gut funktionierenden Organisation mit allen Facetten des Managements von Personal bis Finanzen sowie Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Zur Bewertung dieser Arbeitsfelder gibt es Standards, die 2006 vom Deutschen Museumsbund /ICOM Deutschland entwickelt wurden. Diese komplexen Aufgaben der Museen werden durch die Museumsregistrierung als Ganzes betrachtet.

Die Registrierung hilft Museen, ihre konzeptionellen Grundlagen zu verbessern. Von Museen werden Leitbild und Statut, Sammlungskonzept und planvolles Arbeiten im gesamten Museumsmanagement gefordert. Im Rahmen der Registrierung werden sie bei der Aktualisierung dieser Grundlagen unterstützt. Durch Fortbildungen und Beratung werden die Museen dort fit gemacht, wo Nachholbedarf besteht. Die Registrierung hilft kleineren Museen, sich zu professionalisieren, größere Museen unterstützt sie im Modernisierungsprozess.

Das Museumsregistrierungsverfahren 2011 wurde bereits gestartet und endet im kommenden Herbst. Die Auslobung für 2012 wird auf der Jahrestagung des Museumsverbandes am 11. März 2011 vorgenommen, maximal 30 Museen können an der Registrierung 2012 teilnehmen.

Quelle: Nds. Sparkassenstiftung

(Redaktion)


 


 

Museen
Registrierung
Bremen
Niedersachsen
Wissenschaft
Kultur

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Museen" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: