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Fachkräftesicherung

Fachkräftesicherung in Niedersachsen

Niedersachsens Wirtschafts- und Arbeitsminister Jörg Bode und Klaus Stietenroth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit, haben heute verabredet, die gemeinsamen Aktivitäten zur Fachkräftesicherung in Niedersachsen weiter zu intensivieren.

"Angesichts des demografischen Wandels wird die Fachkräftesicherung zur zentralen Herausforderung für Niedersachsen und ist gemeinsames Schwerpunktthema in 2011. Wir werden daher unsere gute Zusammenarbeit ausbauen und unsere Unterstützungsangebote für Unternehmen, Beschäftigte und Arbeitsuchende in Niedersachsen ausweiten", so Minister Jörg Bode und Klaus Stietenroth. Bode und Stietenroth sind sich in der Analyse der Situation einig, dass der rasante technologische Fortschritt und die damit verbundenen steigenden Anforderungen an die Beschäftigten schon seit Jahren dazu geführt haben, dass die Unternehmen verstärkt höherwertige Qualifikationen nachfragen.

Nachfrage an Fachpersonal auch bei Nicht-Akademikern

Auch die Nachfrage nach qualifiziertem Personal jenseits der Akademiker-Ebene wird voraussichtlich weiter zunehmen, während die Chancen für Geringqualifizierte auf dem Arbeitsmarkt hingegen weiter abnehmen werden. Hinzu kommt, dass die Bevölkerung altert und schrumpft. Es ist davon auszugehen, dass das Arbeitskräftepotenzial insgesamt, also die Bevölkerung von 15 bis unter 65 Jahren, in Niedersachsen bis zum Jahr 2025 etwa um die Einwohnerzahl Hannovers - rund 500.000 Personen - zurückgehen wird.

Wie stark sich der Rückgang und die Alterung der Bevölkerung aber auf den Arbeitsmarkt auswirken werden, hängt u.a. davon ab, inwieweit es gelingt, die Personengruppen, deren Potenziale bisher nur unzureichend genutzt werden, stärker als bisher am Erwerbsleben zu beteiligen.

Aktivitäten zur Fachkräftesicherung

Bode verwies darauf, dass das Land bereits in den vergangenen Jahren eine breite Palette an Aktivitäten zur Fachkräftesicherung initiiert hat. Insbesondere die Zusammenarbeit mit den Partnern der Qualifizierungsoffensive und des Paktes für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs (die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der BA, Unternehmerverbände sowie Kammern) in Niedersachsen sei sehr erfolgreich und werde fortgesetzt. Zugleich kündigte Bode an, die am Arbeitsmarkt vorhandenen Potenziale noch besser nutzen zu wollen. Dazu werde das Land zum Beispiel mit dem neuen Programm "WOM plus" auch maßgeschneiderte betriebsspezifische Weiterbildungsmaßnahmen für kleine und mittelständische Unternehmen im ehemaligen Regierungsbezirk Lüneburg unterstützen. Landesweit würden in diesem Jahr Schwerpunkte bei der Qualifizierung von älteren Beschäftigten, Migrantinnen und Migranten und der betrieblichen Ausbildung gesetzt.


 


 

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