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Maisanbau bestimmt immer mehr das Landschaftsbild in Niedersachsen

In 2011 stieg der Anbau von Silomais im Vergleich zum Vorjahr erneut deutlich um 20 Prozent an, nachdem er in den Jahren zuvor ebenfalls zweistellige Zuwachsraten verzeichnete. Wie der Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN) mitteilt, übersteigt die Anbaufläche für Silomais damit erstmals die Fläche der Brotgetreidearten Weizen und Roggen, deren Anbaufläche um 6,2 Prozent sank.

Zusammen mit den Futtergetreidearten bleibt das Getreide aber stärkste Anbaufrucht in Niedersachsen. Getreide wird auf 41 Prozent der Ackerfläche angebaut, während es Silo- und der weniger bedeutende Körnermais gemeinsam auf 32 Prozent der Ackerfläche bringen. Die Kartoffelfläche liegt nahezu stabil bei 6 Prozent, ebenso wie die Zuckerrüben mit 5 Prozent und Raps mit knapp 7 Prozent Anteil an der Anbaufläche.

Neben den bekannten Erklärungsmustern für den deutlichen Anstieg des Maisanbaus kommt in diesem Jahr noch ein weiterer Faktor hinzu: die Böden waren im Herbst 2010 aufgrund hoher Niederschläge in einigen Regionen unbefahrbar, so dass die Getreideaussaat nicht oder relativ spät erfolgte. Zudem kam es im Winter insbesondere bei Rapsflächen zu Auswinterungsschäden. Auf diesen Flächen wurde dann entweder Sommergetreide ausgesät oder die Flächen wurden zusätzlich zum Maisanbau genutzt.

Quelle: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen (LSKN)

(Redaktion)


 


 

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