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  • 21.03.2013, 09:18 Uhr
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Managementstrategien

Einfach mal "Danke" sagen

Vom 8.-13 April ist "Woche der Wertschätzung" - machen Sie mit! Ob in Kundenbeziehungen oder als Führungskraft - man kann gar nicht oft genug Danke sagen. Bestsellerautorin Anne M. Schüller verrät Ihnen wann und wie.

Das Business wird nicht nur immer schneller, sondern auch härter: Wettbewerbskämpfe, Dumpingpreise, Ellenbogenmentalität.

Zeit, das Ruder rumzureißen. Vom 8. bis zum 13. April 2013 findet die Woche der Wertschätzung satt. Jeder kann seinen eigenen kleinen Beitrag leisten. Machen Sie mit!

Aufrichtiges Loben, berufliche und persönliche Wertschätzung, gegenseitiger Respekt und situative Anerkennung sind maßgebliche Treiber für Mitarbeiter-Spitzenleistungen. All dies verschafft nicht nur ein gutes Gefühl, sondern verhindert auch negative Formen von Aggression wie Mobbing und Verweigerung. Mitarbeiter wollen als Mensch und als Fachkraft wahrgenommen werden. Und sie verstärken Verhalten, für dass sie Anerkennung bekommen. Dies muss allerdings immer wieder aufs Neue erfolgen, sonst erlischt der Effekt. Wertschätzung und Anerkennung sind somit permanente Führungsaufgaben. Übrigens ist es der Nummer-eins-Wunsch der meisten Mitarbeiter an ihre Führungskraft, öfter mal ein ehrliches, wertschätzendes Lob zu bekommen.

Wertschätzung: die beste Währung für Leistung im Job

Durch Tadel macht man die Menschen klein, durch Wertschätzung macht man sie groß. Selbst der Größte fühlt sich klein, wenn er nicht die Zuwendung Dritter erhält. Staunende Beachtung, bewundernde Aufmerksamkeit und tosender Applaus sind wie reiner Sauerstoff. Sie lassen Leistungen katapultartig nach oben schnellen. Das Gegenteil von positiver Aufmerksamkeit? Einschüchterung, Entwürdigung und Missachtung oder - schlimmer noch - manipulative Lobhudelei und verbal oder nonverbal gezeigte Verachtung. All dies erstickt jedes Wollen im Keim.

Hinwendung und Akzeptanz sind biologische Grundbedürfnisse. Wir wollen stolz sein können auf das, was wir im Rahmen unserer Möglichkeiten zu leisten in der Lage sind. Gut dosierte Anerkennung ist gerade das, was stille, zurückhaltende und weniger talentierte Menschen bräuchten, um Mut zu fassen, endlich mal auf volle Leistung hochzufahren. Denn ihre Eigenmotivation ist eher gering. Für den Chef, der ihre Leistungen würdigt, werden sie Großes vollbringen. Und für das Wohl der Kunden wachsen sie dann über sich selbst hinaus.

Wen wir am meisten schätzen, dessen Beachtung brauchen wir übrigens am dringendsten. Diese nicht zu bekommen, das tut besonders weh. So kann Bewunderung schließlich in Hass umschlagen. Oder wir rächen uns still und leise an denen, die uns die ersehnte Aufmerksamkeit verwehren: durch üble Nachrede zum Beispiel. Ist doch klar: Wer andere klein redet, macht sich selber groß. Und schon ist alles wieder im Lot. Jede Form von Wertschätzung ist übrigens ein Tauschgeschäft: Wir teilen Komplimente auch in der Hoffnung aus, welche zu erhalten. Wer mir schmeichelt, den bediene ich bei nächstbester Gelegenheit mit einer kleinen Nettigkeit: Wenn ich etwa Kunde bin, zum Beispiel mit einem Kauf. So sind wir dann wieder quitt.


 


 

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Schüller

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1 Kommentar

von Der Schoko-Engel(s)
21.03.13 21:56 Uhr
Wertschätzung istwichtiger denn je....

Wertschätzung ist gerade in der heutigen Zeit ja so wichtig.
...und ich mache es meist auf "süße" Art und Weise:
http://bit.ly/LmrpEa

In Kürze erscheint auch noch ein Artikel von mir dazu.

Achim Engels

- €rtragssteigerer und Schoko-Dealer -

 

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