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Afghanistan-Konflikt

Käßmann trifft zu Guttenberg

EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann war am heutigen Montag bei Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Berlin zu Gast, um über den Einsatz der deutschen Bundeswehr in Afghanistan zu sprechen. Sie ist für ihre Äußerungen zur Afghanistan-Politik scharf kritisiert worden.

In ihrem Neujahrsgottesdienst in Dresden hatte Margot Käßmann gesagt, nichts sei gut in Afghanistan. Bereits vor Weihnachten forderte sie, die Truppen in Afghanistan abzuziehen, und verstärkte ihre Aussage: „Auch nach den weitesten Maßstäben der Evangelischen Kirche in Deutschland ist dieser Krieg so nicht zu rechtfertigen.“

Das Gespräch zwischen Margot Käßmann und Karl-Theodor zu Guttenberg sowie Martin Dutzmann (Evangelischer Militärbischof) und Prälat Bernhard Felmberg (Bevollmächtigter des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union) diente dem gegenseitigen Kennenlernen. Zudem fand ein Gedankenaustausch zum Afghanistan-Einsatz statt. 

Beide Seiten waren sich einig: Das Thema „Bundeswehreinsatz in Afghanistan“ sollte weiterhin öffentlich und kritisch diskutiert werden. Darüber hinaus sei für die Soldatinnen und Soldaten in Afghanistan der Rückhalt der Gesellschaft enorm wichtig.

Welche genauen Ziele und Erwartungen an die künftige Afghanistan-Politik definiert wurden, bleibt offen.

(Redaktion)


 


 

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