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Marketing

Was bringt die Zukunft an Herausforderungen?

Die Welt verändert sich und somit auch die Herausforderung an Unternehmen auf dem Markt bestehen zu bleiben. Mit dieser Erkenntnis verändert sich auch das Berufsbild des Marketers.

Mutig, technisch auf dem neuesten Stand sein und sein Handwerk verstehen – dies sind die Zukunftskompetenzen, die Marketingleute beherrschen sollen. Aus der kürzlich veröffentlichten Studie „Marketingorganisation der Zukunft“ wird der Status Quo des Marketings mit all seinen Facetten näher beschrieben und gibt Denkanstöße wie die Zukunft des Marketings in Unternehmen aussehen kann.

Für die Studie wurden 810 Teilnehmer online aus dem Marketingumfeld der unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensgrößen befragt. Darüber hinaus wurden 40 Einzelinterviews mit Unternehmensvorständen, Marketingverantwortlichen, Vordenkern und Wissenschaftlern geführt. 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Zukunft der Marketer:

Für die Zukunft wird besonders Fachwissen von den Marketern erwartet. Als wichtigste Zukunftskompetenzen sehen 48 Prozent der Befragten das Aneignen von fundiertem Marketing Know-how, von Kunden- und Marktwissen (24 Prozent) sowie eine analytisch strukturierte Arbeitsweise (23 Prozent). Darüber hinaus sollen Marketingfachleute laut Umfrage „Vernetzungskompetenz“ (41 Prozent), „Lernbereitschaft“ und „Offenheit gegenüber Neuem“ (28 Prozent) und „Querdenken“ (27 Prozent) aufweisen können.

Wer sind die Talente des Handelns?

Besonders junge Talente (24 Prozent) und weniger die CEOs (20 Prozent) werden als wichtigster Antrieb für notwendige Veränderungen in der Zukunft von den Befragten gesehen.

Die Studie beschreibt neben Herausforderungen auch vier mögliche Szenarien. In ihnen sollen neue Strukturen und Aufgaben sowie das Zusammenspiel von Marketingfachleuten mit Unternehmen dargestellt werden.

1.) Neustart - Unternehmen ohne Abteilung
In diesem Szenario gibt es in der Marketingorganisation keine Hierarchien. Mitarbeiter organisieren sich selbst in Arbeitskreisen. Dies fördert die Effizienz , ist aber nur mit selbstmotivierten Mitarbeitern, die unternehmerisch Denken können, möglich.

2.) Koordinierung – Überall und nirgends
Das Marketing wird bei diesem Szenario dezentral geführt. Das bedeutet, dass jeder Fachbereich seine eigene kleine Marketingabteilung besitzt, diese aber zentral koordiniert wird.

3.) Wachablösung – sich verändern oder verändert werden
Bei dem Szenario Wachablösung werden in der Marketingorganisation die Rollen neu verteilt. Eine besondere Rolle spielt dabei der „Chief digital Officer“, der eine Schnittstellenfunktion zwischen der Unternehmensleitung und der Marketingabteilung übernehmen wird. Dabei bringt er als Innovationstreiber und Teil der Unternehmensleitung den digitalen Wandel im Unternehmen voran. Dadurch nutzt das Marketing seine Kunden- Markt und Technologiekompetenzen um neue Geschäftsmodelle, neue Produkte und Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

4.) Nachweisbarkeit – nur die Zahlen zählen
Hierbei wird das Hauptaugenmerk auf den Vertrieb und damit auf messbare Zahlen gesetzt. Die weichen Marketingfaktoren, die sich nicht messen lassen, wandern in andere Abteilungen über. Die zukünftige Marketingabteilung agiert operativ, optimiert Kaufprozesse und legt ihren Fokus auf die Unterstützung des Vertriebs.

Die ausführlichen Studienergebnisse gibt es in gedruckter Form für 40 Euro zu kaufen und als Pdf Download zum kostenlosen herunterladen 

Quelle: Presse Aufgesang Public Relations GmbH

(Redaktion)


 


 

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