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Meetingkultur

So werden Ihre Meetings effizienter

Fast jeder Arbeitnehmer kennt die Situation von ewig langen Meetings ohne ein Ende in Sicht. Die Lösung könnte ein neues Meetingkonzept sein, welches Anne M. Schüller in Ihrem Buch „Touchpoints“ näher erläutert.

Meetings sind heutzutage schnöde und allgegenwärtig. Das Hauptaugenmerk liegt oft nur auf aktuellen Zahlen, Fakten, Prozesse und Projekte. Der Kunde, dem etwas verkauft werden soll, gerät in den Hintergrund.

Damit Meetings wieder kundenorientierter und effizienter ablaufen sollte, laut Anne M. Schüller, die bisherige Meetingkultur durch diese fünf Bausteine ersetzt werden:

1.Baustein: Emotion

Am Anfang steht eine positive Botschaft. Unter der Überschrift „Der Kunde zuerst“ kann zum Beispiel ein besonderes Teamerfolgserlebnis oder eine Kundenbegeisterungsgeschichte erzählt werden. Die Aufgabe der Führungskräfte besteht darin die aussagekräftigste Kundengeschichte zu finden.

2. Baustein: Information

Es werden wichtige Informationen aus der Geschäftsleitung vorgetragen sowie wenn nötig Zahlen, Daten und Fakten.

3. Baustein: Interaktion

Bei der Interaktion werden die zuvor festgelegten Tagesordnungspunkte diskutiert und nächste Arbeitsschritte in einem To-Do-Protokoll festgehalten.

4. Baustein: Wünsch dir was

Im nächsten Schritt können Mitarbeiter ihre Wünsche an das Managementteam weiterleiten. Verbesserungsvorschläge, die der Kundenorientierung dienen sind in diesem Arbeitsschritt ebenfalls wünschenswert.

5. Baustein: Dankeschön

Am Ende eines Meetings bedanken sich die Teilnehmer bei Kollegen für deren Arbeit. Durch die gegenseitige Wertschätzung kann ein positives Betriebsklima geschaffen werden.

Neben diesen fünf Bausteinen gibt es noch zwei weitere wichtige Instanzen bei einem Meeting: den Engels- und Teufelsadvokaten. Der Engelsadvokat ist ein Befürworter und Unterstützer von neu vorgestellten Ideen. Der Teufelsadvokat hingegen ist das komplette Gegenteil. Er hinterfragt kritisch die vorgestellten Ideen der Teilnehmer. Beide Advokaten sollten im Wechsel von den Meetingteilnehmern gespielt werden.

Dadurch bekommen die noch so verrücktesten Ideen eine Chance erhört zu werden. Weitere Infos hier:

Quelle: Anne M. Schüller

(Redaktion)


 


 

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